Speyer Geothermie: Werke wollen auf Nummer sicher gehen

Infoabend in der Stadthalle: eine von mehreren Themenrunden.
Infoabend in der Stadthalle: eine von mehreren Themenrunden.

Die Erwartungen in das kommunale Geothermie-Projekt sind riesig. Auch deshalb dauern die Vorbereitungen lange.

Aus früheren Aussagen, 2024 könne in der Region rund um Speyer und Schifferstadt nach Wärme gebohrt werden, ist inzwischen 2026 geworden. Eine solche Verschiebung ist nicht unüblich für ein Projekt dieser Größe. Die Verantwortlichen setzen alles daran, ihre bisher teuerste Investition zum Erfolg werden zu lassen. Es geht schließlich um öffentliches Stadtwerke-Geld. Das Projekt bindet viel Kapital und viel fachliche Kompetenz. Das muss sich lohnen – und Rückhalt von Bürger-Seite erfahren. Deshalb wird neben den geologischen Voruntersuchungen Versicherungsschutz und Beratung eingekauft. Zudem hat die schweizerische Agentur Risiko-Dialog einen Großauftrag erhalten, um die Bürgerbeteiligung zu begleiten und zu moderieren. Auch das gehört dazu, um auf Nummer sicher zu gehen.

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