Speyer Gefahr im Wald: Nagel-Leger immer noch unterwegs

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DUDENHOFEN. Anfang des Jahres hat sich ein im Wald versteckter Nagel in die Pfote eines Hundes im Schifferstadter Weg gebohrt – jetzt wäre eine Joggerin beinahe ein Opfer des Nagel-Versteckers im Wald geworden.

Jemand schlägt abgeschliffene, 1,5 Zentimeter aus dem Boden ragende Stahlnägel in verdeckte Wurzelstränge des Waldweges. Anfang des Jahres durchbohrte die Spitze die Pfote eines Hundes. Zuvor hatte der überstehende Nagel einige Male Autoreifen des Besitzers des Hundes aufgeschlitzt, der zuvor im Schifferstadter Weg unterwegs war (wir berichteten). Das alles waren keine Einzelfälle. Bei der Jagdgenossenschaftsversammlung im Bürgerhaus am Montagabend hat Förster Jürgen Render vom gleichen Delikt an einer anderen Stelle berichtet. Betroffen von der Nagel-Attacke war eine Joggerin. Zum Glück schrammte sie daran vorbei, trat nicht mit der ganzen Sohle von oben in den Nagel. Förster Render zu den Tatorten: „Beim ersten Mal, auf dem Anfahrtsweg zu einem Hochsitz eingehauen, hätte man denken können, der Täter habe es gezielt auf die Jäger abgesehen und die Verletzungs-Gefahr für andere, Spaziergänger, Radfahrer, die Tiere billigend in Kauf genommen. Diesmal war es ein schmaler Reitweg, der von den Jägern nicht, und ansonsten wenig benutzt wird.“ Jagdpächter Franz Schädler kann überhaupt nicht verstehen, warum jemand sowas macht. Schon im Januar hatte der Jagdpächter an Hundebesitzer und Waldbesitzer appelliert, aufzupassen. Noch eine andere Sache aus dem Wald sorgt für Verunsicherung bei Waldbesuchern: Peter Eberhard, Genossenschafts-Vorsitzender und Bürgermeister, bestätigte Schädlers Beobachtung, dass im Wald einige Male „ein junger Mann mit einem Prügel oder Knüppel auf Menschen losgeht.“ Eberhard sagte: „Der Mann ist bekannt, gegen ihn wurde etwas unternommen.“ Er sei bereits von einem Behördenmitarbeiter angesprochen worden. (län) Nächste Seite

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