Speyer Gasgeruch: Feuerwehr muss erneut zum Bahnhof ausrücken

Gasgeruch: Feuerwehr muss sicherheitshalber am Bahnhof eingreifen.
Gasgeruch: Feuerwehr muss sicherheitshalber am Bahnhof eingreifen.

Die Serie von Feuerwehr-Einsätzen wegen möglicherweise leckender Güterwaggons am Speyerer Bahnhof reißt nicht ab.

Am Montag mussten die Einsatzkräfte gegen 10.45 Uhr wegen eines „unbestimmten Gasgeruchs“ dorthin ausrücken – wie in einem ähnlichen Fall vor drei Wochen und auch mehrfach in den Vorjahren. Quelle des Geruchs laut Feuerwehr auch diesmal: Kesselwagen, die im Bereich des Hauptbahnhofs zum Umkoppeln abgestellt waren. Der Bahnverkehr wurde demnach vorübergehend gesperrt, um die Gleisanlagen sicher betreten zu können. „Insgesamt zwei Kesselwagenzüge wurden durch Einsatzkräfte mit Messgeräten kontrolliert. Dabei konnte keine Leckage festgestellt werden“, so die Feuerwehr über die Arbeit ihrer zehn Einsatzkräfte.

Vermutet wird von ihrer Seite, dass es temperaturbedingt zu einem Druckanstieg in den Kesselwagen gekommen ist, wodurch Sicherheitsventile kurzfristig Dämpfe abließen. Ein technischer Defekt habe nicht bestanden. „Die Wagen waren mit Mineralölen beladen, die bereits in sehr geringen Mengen geruchlich wahrnehmbar sind.“ Eine Gefahr für Reisende oder Anwohner habe nicht bestanden. An dem mehr als zweistündigen Einsatz waren auch Polizei, Bundespolizei, Rettungsdienst sowie Bahn-Vertreter beteiligt. Die Stadt will nun „den Vorfall weiter thematisieren“. In der Vergangenheit gab es schon öffentliche Kritik an den immer wieder im Bahnhofsbereich abgestellten Kesselwagen.

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