Speyer Ganz viel Spaß und ein wenig Ernst

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Dudenhofen (xsm). Michael Trauth, Jugendwart des Volleyballverbands Pfalz, ist voll des Lobes für den TuS Heiligenstein. In verlässlicher Weise hat der gestern den Ostercup in der Ganerbhalle Dudenhofen ausgerichtet. Rund 80 Jungs und Mädchen trafen sich dort in erster Linie, um den Spaß am gemeinsamen Lieblingssport zu genießen.

Um die Zukunft ging es aber auch. Denn die Pfalzkader bewiesen zum ersten Mal ihre Qualitäten auf dem Sechser-Feld, bevor sie sich ins echte Wettkampfgeschehen stürzen. Trauth: „Wir wollen damit unsere Bezirksspieler fördern.“ „Wir können froh sein, dass wir bei vielen Veranstaltungen auf den TuS Heiligenstein zurückgreifen können“, sagte der Jugendleiter. In der Pfalz gebe es höchstens fünf Vereine, die die Ausrichtung übernehmen und noch selbst drei Formationen stellen. Vor allem die ausgewählten Pfalzkaderspieler behielten die Trainer laut Trauth im Auge. Die Premiere im Sechser-Feld gegen Wettkampfteams sei nicht nur geistig, sondern auch körperlich eine Riesenherausforderung. Aber die sei nötig, um herauszufinden, inwieweit die Besetzung des Kaders richtig ist. „Uns bleibt jetzt noch ein halbes Jahr Zeit, intensiv zu trainieren, bevor die Wettkämpfe losgehen“, meinte Trauth. Für die anderen teilnehmenden Mannschaften sei der Ostercup optimal, völlig ohne Zwänge Volleyball zu spielen. „Auch die Trainer können hier neue Teamzusammensetzungen oder praktische Methoden ausprobieren, was im Regelbetrieb nicht geht. Da muss alles punktgenau sitzen“, teilte der Jugendwart der RHEINPFALZ mit. Ella Walter (15) von den TuS-Damen genoss das lockere Spiel: „Es macht total Spaß, und man hat keinen Druck. Aber trotzdem sind wir motiviert und ehrgeizig.“ Jan Ochsner (15) freute sich ebenfalls, nach einer kurzen Pause wieder Praxiserfahrung zu sammeln. Seit fünf Jahren ist er Volleyballer, läuft aktuell für die Herren auf. Lili Palenczat (9) zählt zu den Bezirkskader-Mädels. „Ich finde es toll, endlich mal auf dem Großfeld zu spielen“, verriet sie – auch wenn einige aus ihrem Team ein wenig Bammel hätten, gegen die „großen Jungs“ anzutreten. Die, erklärte TuS-Frau und Mutter Bettina Palenczat, seien bereits 17 Jahre alt. Eingebunden in den Ostercup sei zudem ein Schleifchenturnier für die Jüngeren. „Am Ende kriegen alle was“, stellte sie mit Blick auf die heiß begehrten Erinnerungs-T-Shirts heraus.

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