Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel FV Dudenhofen spielt in der Oberliga beim SV Morlautern

Außenseiter: Lukas Metz (links) ackert auf rechts.
Außenseiter: Lukas Metz (links) ackert auf rechts.

Lukas Metz läuft seit Sommer 2021 für Oberligist FV Dudenhofen auf. Auf seiner Position des rechten Verteidigers ist der 27-Jährige Stammspieler.

Das Auswärtsmatch am Freitag (20 Uhr) beim SV Morlautern bringt nicht nur sportliche Herausforderungen. „Die Vorbereitung bei einem Freitagabend-Spiel ist natürlich nicht optimal, da man den Tag über arbeitet und in meinem Fall im Büro sitzt. Dann muss man sich möglicherweise abrennen, um pünktlich zum Treffpunkt zu kommen“, erklärt der ehemalige Jugendspieler des SV Waldhof Mannheim.

In Morlautern wartet der Tabellen-13. auf den FVD. Zwei Punkte Vorsprung besitzt Dudenhofen auf die Elf von Trainer Daniel Graf, der mit seiner Truppe jedoch schon ein Spiel mehr absolvierte. Metz weiß genau, was auf ihn zukommt: „Uns erwartet ein Spiel mit vielen Zweikämpfen, körperlicher Härte, besonders auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Morlautern. Außerdem haben wir noch eine Rechnung mit Morlautern aus dem Hinspiel offen, in dem wir eine 1:0-Führung in der Nachspielzeit hergeschenkt haben.“

Metz gelassen

Am 27. August brachte Kennet Hanner-Lopez die Seinen in Führung, welche auch bis tief in die Nachspielzeit anhielt. Dann glich der SVM zunächst aus und drehte die Partie dann sogar komplett. Das bedeutete damals den ersten Saisonsieg für Morlautern. Dass sich die Tabellensituation immer weiter zuspitzt und potenziell acht Teams in die Verbandsliga absteigen, stört Metz nicht: „Ehrlich gesagt, empfinde ich es nicht als Druck, da ich persönlich immer in ein Spiel gehen will und es gewinnen möchte und das Ganze unabhängig von den Abstiegsplätzen ist.“

Mit einem Sieg macht Dudenhofen einen großen Sprung und rückt bis auf Rang sieben vor. Dementsprechend zufrieden äußert sich der Außenverteidiger mit dem bisherigen Saisonverlauf seiner Mannschaft: „Ich denke, im Großen und Ganzen können wir mit unserer Situation zufrieden sein. Wir stehen aktuell über dem Strich, was auch das Ziel am Ende der Saison ist. Jedoch ist uns klar, dass noch nichts entschieden ist und wir weiterhin Leistung auf dem Platz zeigen müssen.“

Er selbst geht häufig mit besagter Leistung voran und absolviert gute Spiele auf der Rechtsverteidigerposition. „Prinzipiell versuche ich erst mal, meine Seite hinten dicht zu machen und keine gefährlichen Flanken zuzulassen. Außerdem versuche ich dann, die Offensive mit meinen Grundlinienläufen zu unterstützen und gefährliche Abschlusssituationen vorzubereiten“, so Metz zu seiner Aufgabe, die er auch am Freitagabend bestmöglich ausführen will, um drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

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