Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel FV Dudenhofen feiert Après-Ski-Party mit Firma Holunder in Halle 101 in Speyer

Identität: Auch mal feiern können gehört beim FV Dudenhofen dazu, hier nach dem Oberligaaufstieg.
Identität: Auch mal feiern können gehört beim FV Dudenhofen dazu, hier nach dem Oberligaaufstieg.

Für den FV Dudenhofen ist es eine der lukrativsten Veranstaltungen. Das Konzept ist bewährt, der Eintrittspreis krumm. Wie er dafür sorgt, dass sich die Gäste wohlfühlen.

„Wie viele Hände hat der Octopus?“ „100.000 Hände.“ „Wie viele Hände hat der Leguan?“ „100.000 Hände.“ „Wie viele Hände hat der Ameisenbär?“ „100.000 Hände.“ Nicht ausgeschlossen, dass dieser Gassenhauer auch bei der Après-Ski-Party des FV Dudenhofen am Samstag, 31. Januar (19 Uhr), in der Speyerer Halle 101 erschallt.

Ob die Coverband Firma Holunder den im Repertoire hat? „Ich gehe mal davon aus“, sagt Organisator Florian Kober von den Dudenhofenern im Gespräch mit unserer Zeitung: „Es was super“, blickt er auf die Erstauflage am neuen Ort im vergangenen Jahr zurück: „Wir hatten die doppelte Anzahl an Gästen, 800. Die Infrastruktur ist mega, die großen sanitären Anlagen, die große Bar, die Parkplätze direkt vorne dran. Die Lautstärke stört niemand.“

Wie das Spargelfest

Mit dem Spargelfest sei die Après-Ski-Party laut Kober die lukrativste Veranstaltung des FVD: „Ein bisschen was bleibt übrig. Die Kosten sind aber enorm.“ Er nennt zuerst die gescheite Band: „Sie gehen mit der Zeit und spielen neue Lieder. Es ist eine Riesenband mit ich glaube 30 Leuten in wechselnder Besetzung. Das ist eine coole Truppe“ – und vergleicht sie schon mit der Kultformation Wackelkontakt. Gerade noch Ischgl und am Tag zuvor in Oberstaufen (Allgäu), dann schon in Speyer. Zum viertel Mal engagierte der FVD die Stimmungskanonen, die auch schon zweimal in der Festhalle in Dudenhofen einheizten.

Gema kostet

Abzüge gibt es zudem für die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema), Deutsches Rotes Kreuz, Sicherheitsdienst, Saalkosten zählt der Sportvorstand auf und dankt dem Inhaber Rockmusikerverein für die Unterstützung in der Hoffnung auf eine Neuauflage auch nach der Sanierung des Gebäudes 2027.

Auch ansonsten setzen die Spargeldörfler auf ihr jüngstes Erfolgskonzept, Kober: „Wir haben sehr faire Getränkepreise.“ Für das leibliche Wohl sorgt Robert Schmidt von der Currysau aus Speyer. Zwischen 0 und 3 Uhr fährt wieder ein Shuttle-Service zum Konrad-Adenauer-Platz im Dorf. Helfer der Alten Herren setzen sich ans Steuer der Neunsitzer, zur Verfügung gestellt von Partnern des Vereins. Auch die Kicker von erster (Ober-), zweiter (Bezirksliga) und dritter Mannschaft (A-Klasse) unterstützen, vom Auf- bis zum Abbau.

Tickets heiß begehrt

16,52 Euro kostet die Eintrittskarte im seit 1. Dezember laufenden Onlinevorverkauf auf der Internetseite fv-dudenhofen.de. Wie der kuriose Betrag? Es kommen die Abgaben dazu, erklärt Kober. Vor Ort kassieren Bauzentrum Schultz in Speyer (Landwehrstraße) sowie Giordano Kraftfahrzeug Meisterbetrieb Am Gewerbering in Dudenhofen die krumme Summe: „Die meisten runden auf“, so Kober lachend: „Im nächsten Jahr machen wir das schlauer.“

„Zwei Drittel sind schon weg. Es zieht jetzt an.“ An der Abendkasse verlangt der FVD für etwaige Resttickets dann 18 Euro. Der Verein plant mit 800 Gästen: „966 dürfen rein, einschließlich Personal. Wir haben allein 60 Helfer. Die Bar braucht Platz. Natürlich würden wir gerne soviele Karten wie möglich verkaufen. Aber die Leute sollen sich ja auch wohlfühlen. Wenn ich auf eine Party gehe und es ist zu voll, komme ich im nächsten Jahr nicht wieder“, so der Organisator.

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