Speyer FV Berghausen kehrt auf seinen Rasen zurück
Römerberg. Seit Montag kann der FV Berghausen wieder auf seinem durch Hochwasser außer Gefecht gesetzten Rasenplatz spielen. Nach den Unwettern stand das Wasser am 10. Juni auf dem Gelände des Fußballvereins bis zu zehn Zentimeter hoch.
Gefahr, dass es wieder zu Überschwemmungen kommt, besteht laut dem Vorsitzenden Andreas Zimpelmann nicht: „Wir haben eine Pumpe am Laufen, die das Wasser stoppt. Ohne dieses Hilfsmittel wäre ein Spielbetrieb weiterhin nicht möglich.“ Insgesamt setzte der Verein 600 Euro in den Sand, da er den Rasen vor dem Hochwasser noch düngte. Weitere Kosten müsse der FVB nicht stemmen. Dafür gab es eine ganze Menge Arbeitsstunden. „Es war wahnsinnig viel Arbeit, Mähen, Einsammeln. Viele Stunden mussten wir hierfür opfern“, berichtete Zimpelmann im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Allerdings mit Erfolg: Heute kommt es wieder zu geregeltem Training. Sven Fischer, Coach der A-Klasse-Mannschaft: „In Kooperation mit der Schule in Berghausen konnten wir den Schulsportplatz zum Trainieren benutzen.“ Das Testspiel gegen Verbandsligist FC Speyer stieg im dortigen Bantz-Stadion. Gegen Rüppurr und Phönix Schifferstadt wichen die Römerberger ins Verbandsgemeindestadion nach Dudenhofen aus. Natürlich traf die Flut auch die zweite Mannschaft: „Das Training fand unter anderem in der Soccer-Arena in Heiligenstein statt“, sagte der neue Übungsleiter des B-Klassisten, Sahin Yildirim. Genau wie die erste Auswahl bereiteten sich auch seine Jungs auf dem Schulsportplatz vor. Das Training fand oft ohne Ball statt, informierte Spielleiter Christian Wiedemann. Die zuhause geplanten Freundschaftspartien fielen im wahrsten Wortsinn ins Wasser. |nihe