Dudenhofen
Fußball: Pirmasens – FVD 2:0
Der FVD begann das Spiel auf der Pirmasenser Husterhöhe mit drei Neuzugängen in der Anfangsaufstellung. Wie schon gegen Auersmacher begann Daniel Schattner im Sturmzentrum. Zudem verteidigte Marc-David Thau auf der rechten Abwehrseite und feierte damit ebenso sein Startelfdebüt wie Cem Izgec.
Izgec giftig
Der Ex-Speyerer machte seine Sache auf der Doppelsechs ordentlich, präsentierte sich giftig im Spiel gegen den Ball, ließ sich im Aufbau auch einmal zwischen die Kette fallen und spulte viele Kilometer ab. Das Match indes hatte in Durchgang wenig Nennenswertes zu bieten. Das lag auch an Izgec, der die Angriffe der Pirmasenser ein ums andere Mal unterband.
Es war beiden Teams jedoch anzumerken, dass die Saison noch nicht besonders alt ist. Statt spielerisch sehenswerten Aktionen, gab es eher Ballverluste, Fehlpässe und Fouls zu bestaunen. Die beste Chance – Steffen Straubs abgefälschter Schuss kurz vor der Pause – klärte FKP-Verteidiger David Becker knapp vor der Linie.
Das Zufallsprodukt
Kein Team verschaffte sich einen Vorteil, und auch Yannick Grieß’ Führungstreffer aus dem Gewimmel war eher ein Zufallsprodukt nach langem Schlag. „Wir wussten im Vorfeld, dass es eine harte Aufgabe wird und dass viel über die Zweikämpfe geht. Dudenhofen ist eine super Mannschaft in der Oberliga“, lobte Grieß. „Wir wussten, dass wir heute Geduld brauchen.“
Und die hatten sie. Als Izgec eine Viertelstunde vor Schluss das Feld verließ, stand es 2:0 für den jetzt etwas besser spielenden FKP. Kristof Scherpf hatte den schönsten Angriff des Tages über rechts vollendet. „Es ist etwas frustrierend, weil hier mehr drin war“, sagte Izgec. Seine Mannschaft habe die Qualität gehabt, um in Pirmasens etwas mitzunehmen.
„Es war in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel“, bilanzierte FVD-Coach Steffen Litzel, der eine ereignisarme erste Hälfte und einen zu Beginn dominanten FVD mit leichten Vorteilen gesehen hatte. „Die hat Pirmasens nach 25 Minuten gut in den Griff bekommen.“ Wie Izgec war sein Coach der Meinung, dass mehr möglich gewesen wäre für den FVD.
Vor dem Spiel habe er seiner Mannschaft gesagt: „Wenn man in Pirmasens verliert, kann man das akzeptieren.“ Trotzdem sei das erste Gegentor dann „maximal unglücklich“ gefallen, so Litzel. Zum einen, weil der vorher ausgeführte Eckball eigentlich ein Abstoß hätte sein müssen und zum anderen, „weil wir den Ball klären müssen, dann passiert da nichts.“
Nichtsdestotrotz sei er zufrieden mit der Leistung seiner Jungs, auch, weil er um die Stärken der Hausherren wisse.