Speyer
Fußball: Niederlagen für Mechtersheim und Dudenhofen
„Vom Ergebnis her“ stimmte Ralf Schmitt, Trainer der Mechtersheimer, der Sache mit der Generalprobe auch zu. „Nöttingen ist eine eingespielte, erfahrene, abgezockte Mannschaft. Das hat man gemerkt. Wir haben aber deutlichst zu hoch verloren.“
Coach Schmitt berichtete von einer ausgeglichenen ersten Hälfte. Der TuS habe gut ins Spiel gefunden. Dann habe sich sein Ex-Verein Nöttingen gesteigert, die Römerberger aber auch Umschaltaktionen verzeichnet.
Es war das erste Mal, dass er an seine alte Wirkungsstätte von 2004 zurückkehrte. FC-Trainer Michael Wittwer ist wieder da. Schmitt zeigte sich vom Trainingsgelände mit Kunstrasen angetan.
Torchancen da
Nach einer Standardsituation fiel das 0:1. Der Trainer sprach von oftmaliger Feldüberlegenheit in den zweiten 45 Minuten: „Wir müssen ein, zwei Tore machen.“ Doch nicht zum ersten Mal in der Vorbereitung brachte ein individueller Fehler das 0:2.
Es folgte, was Schmitt „zehn Minuten Harakiri“ nannte. Der FC schlug dreimal zu, laut dem Trainer nach Meinung vieler aber auch aus Abseitsposition. Mechtersheim trat nicht in Bestaufstellung an.
Shun Kuroyanagi fiel aus, Luka Stanisic aus privaten Gründen. Eric Veth laborierte an Adduktorenproblemen, Manuel Maier an muskulären. Tilmann Jahn kam nach seiner Grippe für 30 Minuten, überzeugte seinen Coach mit Präsenz und dem Gegentreffer.
Scharfenberger trifft
Das Positive auf Dudenhöfer Seite war die Rückkehr der Leistungsträger Julian Scharfenberger und Kevin Schall. Und das Traum-Sturmduo harmonierte schon wieder, bereitete doch Paul Stock Torjäger Scharfenbergers 1:0 (26. Spielminute) vor.
Doch der Sandhäuser Ausgleich fiel prompt, und bis Mitte der zweiten Halbzeit stand das Endresultat fest. „Die erste Halbzeit war okay, nicht alles gut, aber zufriedenstellend“, informierte der Sportliche Leiter Florian Kober. Dennoch setzten sich die teils gruseligen Ergebnisse des FVD in der Vorbereitung fort.
„Die zweite Halbzeit war nichts, bis auf die letzten zehn Minuten“, teilte Kober mit. Die Spargeldörfler traten weiter ohne Pascal Thiede, Moritz Stock, Timo Enzenhofer (Leiste) sowie Marius Schafhaupt an. Für die Unter-23-Jährigen des Zweitligisten kam auch Arlind Berisha zum Einsatz, bis zum Sommer ein A-Junior von Regionalligist FC Speyer 09.
Unter Zugzwang
Scharfenberger hielt 75 Minuten durch. Schall kam für eine Viertelstunde. Ob es für ihn für die Partie am Samstag bei TSG Pfeddersheim reicht, bleibt abzuwarten. Dann gilt es für den FVD, einen Konkurrenten auf Abstand zu halten, um nicht doch noch in den Abstiegskampf zu geraten.
In diesem steht Mechtersheim zuhause gegen FV Diefflen bereits unter Zugzwang. Kober setzt in der Trainingswoche nun auf positive Stimmung und Spaß am Fußball.