Dudenhofen
Fußball: FVD setzt auf Ganerbtalente
Zudem saß noch Torwart Anton Plewnia auf der Bank. Normalerweise kickt das Quintett für JFV Ganerb in der Aufstiegsrunde der A-Junioren Verbandsliga. Trainer Nico Henrich stellt seine Jungs im Gespräch mit der RHEINPFALZ vor.
Der Kapitän
Plewnia: „Er ist schon seit den Unter-15-Jährigen bei uns und mein Kapitän, ein absoluter Rückhalt, charakterlich einwandfrei und ehrgeizig. Nach der Saison geht er zu unserer U23 von Sascha Weick.“
Bredel: „Er war bei der C-Jugend schon mal bei uns und kam jetzt über Offenbach und Haßloch zurück. Er spielt auf der Sechs, ist ein kleiner, bissiger Kämpfer mit gutem Spielverständnis. Auch er geht in die U23.“
Das Stammduo
Hopp/Dalwy: „Das ist mein Innenverteidiger-Stammduo. Sie sind auch schon länger da. Sie sind ein wahnsinniger Rückhalt und Stabilisatoren, zweikampfstark, kopfballstark, körperlich weit. Hopp ist Schwegenheimer, macht jetzt eine Ausbildung bei der Polizei und wechselt zum ASV Harthausen. Bei Dalwy ist die Zukunft noch offen.“
Kryeziu: „Das ist mein bisher talentiertester Spieler, ein Straßenkicker mit einem hervorragenden Eins-gegen-eins. Offensiv ist er überall flexibel einsetzbar. Bei mir spielt er aber rechter Außenverteidiger. Ob er bleibt, ist noch offen.“
Regelmäßiger Austausch
Denn für alle endet in wenigen Wochen die Juniorenzeit. Unter der Woche bahnte sich an, dass der Ersten nur sieben, acht Spieler zur Verfügung stehen, Trainer Steffen Litzel ran muss, berichtete Coach Henrich. „Wir sind ja in ständigem Austausch, auch mit der U23 und Sportdirektor Christian Schultz. Steffen kennt die Spieler ja auch.“
Einen Keeper benötigte er auf jeden Fall. Dann gab aber nicht die Position den Ausschlag. Litzel nahm zu dem erstmaligen Experiment mit, wer es aufgrund der Entwicklung mal verdient hatte. Dann griff der Jugendtrainer zum Telefon und überbrachte die frohe Botschaft: „Sie haben sich riesig gefreut,“
Doppelte Freude
Henrich selbst freute auch was: „Dass sie für eine oder zehn Minuten eingewechselt wurden, war eine Riesengeste. Das war ein Wahnsinnserlebnis und für jeden ein absolutes Highlight, ein paar Minuten Oberliga zu spielen.“
Keinen Tag später standen die Fünf schon wieder auf dem Platz, von Beginn an. Acht Minuten brauchte Dalwy in der A-Jugend für sein 1:0 bei Phönix Schifferstadt. Am Ende siegte Ganerb 3:1, und das nach einem 0:2 gegen die Schifferstadter vor wenigen Wochen.
Henrich geht davon aus, dass Litzel sich auch in den kommenden Woche in seinem Team zugreift: „Die erste Mannschaft geht vor. Sie kann zwar auch nicht mehr absteigen. Aber sie ist das Aushängeschild. Und es gibt andere, die es mal verdient hätten.“