SPEYER RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: FC 09 gegen Idar-Oberstein

Chancen besser nutzen: FC Speyer 09 (orange).
Chancen besser nutzen: FC Speyer 09 (orange).

Mit SC Idar-Oberstein stellt sich der ungeschlagene Spitzenreiter der Verbandsliga Südwest im Speyerer Sportpark vor (Sonntag, 16 Uhr).

Gastgeber FC 09 kämpft um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Die Gäste reisen mit sechs Siegen, vier Unentschieden, 31:9 Toren an. Für Speyer reichte es zu zwei Dreiern, vier Remis und vier Niederlagen. Coach Fabian Eck. „Wir verteidigen gut und lassen wenig zu. Dass immer mal ein Gegentor drin ist, lässt sich einfach nicht gänzlich vermeiden.“

Coolness fehlt

Mit 15 Gegentreffern besitzt das Team die viertbeste Abwehr der Liga. Doch im Angriff finde sich bisher keiner, der cool genug ist, beste Gelegenheiten in Tore umzumünzen. „Es ist zwar erfreulich, dass wir uns zahlreiche gute Chancen herausspielen. Doch das reicht einfach nicht, wenn wir kein Kapital daraus schlagen“, erklärte Eck.

In den vergangenen Wochen ließ er auch unter Drucksituationen verstärkt Abschlüsse trainieren. Die Gäste schwächelten beim 2:2 gegen Bienwald Kandel etwas, dürften auch deshalb alles daran setzen, den Ausrutscher wettzumachen. Mit dem punktgleichen VfR Baumholder sitzt ihnen ein starker Verfolger im Nacken.

Eine Riesenaufgabe

Die FC-09-Truppe erwartet eine Riesenaufgabe. Denn Idar erzielt mit Torausbeute und Gegentreffer-Quote Liga-Bestwerte. Setzt Speyer sein spielerisches Potenzial um und nutzt Möglichkeiten effektiver, kann etwas Zählbares herausspringen. Schließlich benötigt das Team Punkte, um nicht frühzeitig den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren.

Auf Florian Zimmer, der für die Gäste zehn Treffer erzielte, muss die FC-09-Abwehr wohl besonders aufpassen. Eine Sonderbewachung für den Torjäger fasst der Coach nicht ins Auge: „Wir regeln das über das Kollektiv, wie wir dies auch gegen andere torgefährliche Angreifer bereits mit Erfolg praktiziert haben.“

Nadelstiche setzen

Eck will gegen die derzeit beste Mannschaft der Verbandsliga Nadelstiche setzen: „Es wird gewiss nicht einfach. Aber wir glauben an uns. Wir haben nichts zu verlieren, können nur gewinnen.“ Außer den Langzeitverletzten fehlt Abwehrchef Kelly Botha, der im Laufe der Woche Vaterfreuden entgegensieht.

Kapitän Selim Avci steigt zwar wieder ins Training ein. Hinter seinem Einsatz steht aber noch ein dickes Fragezeichen. Am Samstag treffen sich die erste und zweite Mannschaft zu einem gemeinsamen Teamabend mit Besuch einer Zweitbundesliga-Partie der BIS-Baskets.

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