Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Ersatzgeschwächte Dudenhofener wollten Oberliga-Primus ärgern

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Der Primus kommt. Aber obwohl der Fußball-Oberligist FV Dudenhofen heute um 17.30 Uhr ersatzgeschwächt gegen den TSV Schott Mainz antritt, strebt das Team von Trainer Christian Schultz eine Überraschung an.

Schott Mainz verlor bisher nur ein Spiel: Am ersten Spieltag gab es ein 1:3 gegen den SV Elversberg II. Im weiteren Verlauf folgten überzeugende Resultate: ein 5:0 über die TSG Pfeddersheim oder ein 5:1 gegen Hertha Wiesbach. Die jüngste Siegesserie von vier Spielen in Folge unterbrach Aufsteiger SV Gonsenheim mit einem 1:1-Unentschieden am vergangenen Spieltag. Eine Überraschung gab es dennoch in der noch jungen Spielzeit: In der vierten Runde des Verbandspokals scheiterte die Mannschaft von Trainer Sascha Meeth an Verbandsligist SC Idar-Oberstein. Nichtsdestotrotz kennt Florian Kober, Spielleiter beim FVD, die Qualitäten der Mainzer: „Sie sind durchweg gut besetzt. Wir treffen auf einen bärenstarken Gegner.“

Bezüglich der Personalsituation werde sich einiges erst kurzfristig entscheiden, aber „es sieht ähnlich schlecht aus wie in den vergangenen Wochen“, sagt Kober. In einem Oberliga-Spiel trafen sich beide Vereine bisher nicht. In Dudenhofens Premieren-Saison vor zwei Jahren spielte Schott Mainz in der Regionalliga Südwest.

FVD will zu Hause ungeschlagen bleiben

Hoffnung macht dem FV die eigene Heimstärke. Weiterhin sei es das Ziel, zu Hause ungeschlagen zu bleiben. Der Spielleiter fügt jedoch hinzu: „Das wird eine Herkules-Aufgabe.“ Dass es auswärts noch nie zu einem Dreier gereicht hat, stört Kober ein wenig: „Wenn du auswärts nicht gewinnst, stehst du daheim immer unter Druck.“ Dennoch ist das vergangene Auswärtsspiel bei Hassia Bingen positiv zu bewerten. „Wir haben in 35 Minuten Unterzahl kaum etwas zugelassen“, ruft Kober in Erinnerung.

Die Personalsorgen konnte die Schultz-Elf bisher gut verkraften: „Die Jungs kämpfen und geben alles. Die, die von draußen reingekommen sind, gaben Vollgas. Das wollen wir gegen Schott wieder abrufen. Wir dürfen uns am Ende nicht vorwerfen lassen, nicht alles reingeworfen zu haben“, erklärt Kober. Acht Punkte Vorsprung hat Dudenhofen zu den Abstiegsplätzen. Dieses Polster soll weiter ausgebaut werden.

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