Wiesbach
Fußball: Dudenhofen gewinnt in Wiesbach 2:1
Als alle Akteure und Trainer im Kreis standen, ging Kevin Hoffmann in die Mitte und richtete ein paar Worte an die Kollegen. Der
Im zweiten verwandelte Hoffmann dann selbst einen Strafstoß (65.), nach dem die Herthaner Michael Bittner von den Beinen holten. „Ich bin in der Mannschaft für die Strafstöße verantwortlich“, sagte Hoffmann: „Es war also angedacht, dass ich antreten würde“. Der Spielführer blieb eiskalt und machte seinen Fehler wett.
Sekunden später
Nachdem dann nur Sekunden später Julian Scharfenberger einen Patzer der Wiesbacher Deckung zum 2:1 (66.) für Dudenhofen ausnutzte, lag es vor allem an Hoffmann und der Defensive, dass der FVD auch den Dreier mitnimmt. Der Abwehrchef sowie seine Mitstreiter lösten die Aufgabe mit Glück und Geschick.
„Wir haben in der zweiten Hälfte viel besser als im ersten Durchgang gespielt. Letztlich war der Sieg hier verdient“, befand Hoffman, der zugab: „Hier in Wiesbach zu gewinnen, ist alles andere als einfach, die weite Anreise, der kleine Platz. Aber gut, wir haben in Dudenhofen ja auch einen Kunstrasen. Auf dem Geläuf haben wir die Woche über gearbeitet und uns auf dieses Spiel intensiv vorbereitet.“
Der 1,90-Meter große Innenverteidiger spielt nun seine sechste Runde beim FV Dudenhofen. Und es scheint so, als mischt die Mannschaft diesmal in der Südstaffel der Oberliga wieder um die vorderen Ränge mit. Nach sieben Begegnungen verbucht der FVD vier Siege und zweimal Remis.
Partybus light
Der FVD steht mit Wormatia Worms und Arminia Ludwigshafen oben. „Der Saisonstart ist uns super gelungen“, sagt auch Kevin Hoffmann. Der 30-Jährige betonte am Samstag: „Im Bus zurück wird nun ein bisschen gefeiert.“
FV-Coach Litzel zeigte sich unterdessen sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir wussten schon, was auf uns zukommt, Hertha Wiesbach ist sicherlich eine qualitativ viel bessere Mannschaft, als es der vorletzte Tabellenplatz aussagt. Hier einen Dreier zu holen, ist super.“
Litzel: „In der ersten Halbzeit waren wir noch ein bisschen zu weit weg von den Leuten. Aber wie die Mannschaft dann in der zweiten Hälfte hier gespielt und die Kontrolle übernommen hat, war großartig. Dieser Auftritt macht mich wirklich stolz.“