Fussball
Fritz-Walter-Cup in Speyer
Schön, fair, knapp. So lässt sich der Fritz-Walter-Cup der weiterführenden Schulen am Freitag in der Osthalle Speyer zusammenfassen. Hart umkämpft waren die Tore. Dafür musste am Ende in der Vorrunde ziemlich gerechnet werden, um die drei Teams zu ermitteln, die eine Stufe weiterkamen
Sportlicher Einsatz und Glück spielten dem Nikolaus-von-Weis- und dem Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium (FMSG) in die Karten. Da beide als Gruppenerste aus dem Turnier gingen, mussten sie kein Finale ausfechten. Anders die IGS und die Realschule plus Dudenhofen. Sie mussten in einem Endspiel gegeneinander antreten, um auszuloten, wer als dritter „Kandidat“ in die Zwischenrunde des Fritz-Walter-Cups einzieht.
Dudenhofen glücklich
Kurios: Die IGS I besiegte Dudenhofen nach dem Spiel 3:0 – und gewann dennoch nicht. „In dem Fall zählte das gesamte Torverhältnis des Turniers“, erklärte Michael Görgen-Sprau die Entscheidung. Gemeinsam mit seinem Kollegen Lukas Sommer hatte der IGS-Lehrer das Sportevent organisiert. Ein Sieben-Meter-Schießen, bei dem die Dudenhofener den Fuß vorne hatten, brachte die Entscheidung.
Auf den Sieg zugeschnitten war die Mannschaft des FMSG von Beginn an. „Spielerisch hat sich das Team deutlich bemerkbar gemacht“, sagte Görgen-Sprau kurz vor den finalen Begegnungen. Ein Blick auf die Tabelle zeigte: Das FMSG hatte alle Spiele deutlich gewonnen. Höchstes Ergebnis: 5:1 gegen die IGS Speyer II, wobei auch das 4:0 gegen Dudenhofen für ausgesprochenen Jubel bei den siegreichen Kickern sorgte.
Heiß begehrt
Die werden in den Schulen jeweils auf freiwilliger Basis rekrutiert. „Wenn es um Fußball geht, rennen sie uns natürlich immer die Bude ein. Jeder will mitmachen“, berichtete Görgen-Sprau der RHEINPFALZ. Die Qual der Wahl haben die Sportlehrer. „Natürlich sind grundsätzlich viele Vereinsspieler dabei“, lenkte der Turnierleiter ein.
Während er als solcher objektiv die Lage auf dem Spielfeld im Blick behielt, fieberte Görgen-Sprau als IGS-Vertreter mit den beiden gemeldeten Mannschaften. Vor allem das Entscheidungsspiel gegen das Hans-Purrmann-Gymnasium sorgte nicht nur bei den jungen Fußballern selbst für Schweißperlen auf der Stirn. Der klare 2:0-Sieg brachte der IGS II in dem Fall den zweiten Gruppenplatz ein.
Während die Jungs nun bereits Tatsachen in der Vorrunde des Cups geschaffen haben, müssen sich die Mädchen noch beweisen. Deren Vorrunde wird am 10. Januar an gleicher Stelle, in der Osthalle, ausgetragen.