Speyer Friedwald: Kritiker fühlt sich missverstanden

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Dudenhofen. Der Friedhofsplaner Andreas Morgenroth hat sich zu dem gestern erschienenen Artikel über den Friedwald in Dudenhofen gemeldet, weil er sich missverstanden fühlt. Er habe nur auf sich gegenüberstehende Positionen aufmerksam machen wollen, sich aber nicht auf eine Seite schlagen wollen, sagt Morgenroth.

Zum ersten weist er folgendes Zitat zurück: „Die letzte schlechte Tat, die man in seinem Leben begehen kann, ist seine Asche in einem Friedwald vergraben zu lassen, anstatt auf einem Friedhof, wo sie hingehört“. Morgenroth erklärt dazu: „Ich weiß, dass Viele Urnenwälder für ,naturnah’ halten, andere wiederum halten eine Beisetzung dort für eine ,schlechte Tat’. Ich mache auf diametral gegenüberstehende Positionen aufmerksam – jedoch mir keine dieser Positionen zu eigen.“ Auch nicht gesagt haben will er: „Wenn Urnen sich auflösen, gelangen Schadstoffe in Grund und Boden und schaden der Umwelt.“ Dazu erklärt er: „Ich habe nicht behauptet, dass Schadstoffe in Grund und Boden gelangen, sondern nur auf die erwiesene Schwermetallbelastung der Aschen aufmerksam gemacht. In manchen Wäldern sind deshalb unverrottbare Urnen vorgeschrieben.“ Morgenroth sah sich bereits einer Reihe von Unterlassungsklagen der Bestattungswald-Gesellschaften ausgesetzt. (seed)

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