Speyer Freie Kirchenwahl und laute Privatgespräche

Hat jedes Kommunionkind: seine Kerze zum Fest.
Hat jedes Kommunionkind: seine Kerze zum Fest.

In den katholischen Gemeinden in Speyer und Umland laufen die Vorbereitungen auf das Fest der ersten Heiligen Kommunion auf Hochtouren. Der klassische „Weiße Sonntag“ ist der Sonntag nach Ostern. In den Pfarrgemeinden beginnen die Feiern dieses Jahr bereits Ostermontag – wie in der Pfarrei Pax Christi.

In der Pfarrei Pax Christi in Speyer sind die Gemeinden weiter zusammengewachsen. Am Ostermontag, 2. April, 10 Uhr, feiern in St. Konrad 31 Kinder. Am Weißen Sonntag, 8. April, ist der feierliche Gottesdienst um 10 Uhr im Dom mit 49 Kindern, zur selben Zeit in St. Joseph für 35 Kinder, berichtet Pfarrsekretärin Christine Brill. In der neuen Großgemeinde werde die neue Gemeinsamkeit bei der Erstkommunion 2018 unter anderem daran sichtbar, dass Eltern und Kinder nach verschiedenen Kriterien entscheiden, in welcher Kirche sie ihre Erstkommunion feiern wollen. So fänden sich in diesem Jahr Kinder aus allen Wohnbezirken in allen Kirchen ein, und auch die Kommuniongruppen seien somit bunt gemischt. „Wir haben in der Pfarrei Hl. Hildegard von Bingen Dudenhofen-Römerberg insgesamt 57 Kommunionkinder, die an den drei Sonntagen nach Ostern ihre Kommunion feiern“, berichtet die verantwortliche Pastoralreferentin Sabine Alschner. Harthausen und Berghausen begehen den Festgottesdienst am 8. April, jeweils 10 Uhr. In Harthausen gehen zehn Kinder zur Kommunion, in Berghausen 14. Dudenhofen und Heiligenstein haben den Gottesdienst am 15. April, 10 Uhr. In Dudenhofen feiern zwölf Kinder, in Heiligenstein sechs. Hanhofen und Mechtersheim sind dann mit der Erstkommunion am 22. April um 10 Uhr an der Reihe. In Hanhofen machen zehn Kinder, in Mechtersheim fünf mit. „In allen sechs Gemeinden steht das Fest unter dem Thema Feuer und Flamme für Jesus“, berichtet Alschner. Die Kinder haben sich seit September in Gruppenstunden, freiwilligen Treffen und speziellen Gottesdiensten vorbereitet. In den Gottesdiensten wurden ihnen in der Katechese wichtige Teile der Heiligen Messe erklärt. „Und in den freiwilligen Treffen konnten die Kinder auf kreative Weise Traditionen unseres Glaubens kennenlernen“, betont sie. Alschner ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass sich Eltern, Verwandte und Freunde der Kommunionkinder, die den Festgottesdienst besuchen, bewusst machen sollen, dass es für die Kinder ein wichtiges Fest sei und sie sich deshalb entsprechend verhalten sollen. „Für Gespräche und Fotos gibt es nach dem Gottesdienst noch viel Zeit und Gelegenheit.“ Ein Liedblatt ermögliche es, die Gebete mitzusprechen und die Lieder mitzusingen. „Wir müssen leider zunehmend feststellen, dass viele Gäste der Kommunionkinder keinen Respekt mehr zeigen vor dem, was da gefeiert wird“, bedauert die Pastoralreferentin. So würden während des Gottesdienstes etwa immer häufiger laute Privatgespräche geführt. „Am 8. April feiern wir in Lingenfeld St. Martinus um 10.30 Uhr mit Schwegenheim und Westheim die Erstkommunion“, berichtet Pastoralreferentin Irina Manck. In Lingenfeld feiern 22 Kinder, davon zwei aus Schwegenheim, vier aus Westheim. In Otterstadt ist am 15. April, 9.30 Uhr, feierliche Erstkommunion mit Kommunionjubiläum, ist dem Pfarrbrief zu entnehmen. In Waldsee am 22. April um die gleiche Zeit.

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