Speyer Fröhlichs fröhlicher Abschied

91-86509454.jpg

31 Jahre lang war Michael Fröhlich für die Kreis- und Stadtsparkasse Speyer im Dienst. Erst im vergangenen Jahr hatte der Leiter der Hauptstelle am Willy-Brandt-Platz die Filiale an der Alten Münze ebenfalls übernommen. Die Fusion zur großen Sparkasse Vorderpfalz führte nun zum vorzeitigen Ruhestand. Im Kreis der Kollegen kam Fröhlich am Freitagabend noch mal zum Abschiedsfest mit ihnen zusammen.

Im wahren Wortsinn fröhlich ging es zu in der kleinen Hinterhof-Oase Gilgenstraße, die an das Wohnhaus des ehemaligen Hauptstellenleiters grenzt. Siggi Osché, die 25 Jahre lang im Service der Hauptstelle unter Fröhlich gearbeitet hat, hatte die organisatorischen Fäden bestens gespannt. Sie hatte auch frühzeitig ihren letzten Arbeitstag hinter sich, ebenso Beate Goedel, die 37 Jahre im Service beschäftigt war. „Nur Alt-Sparkassler sind da“, betonte Osché gegenüber der RHEINPFALZ. Damit meinte sie Mitarbeiter der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse. Den ausschlaggebenden Grund für das Zusammentreffen hatte sie schnell, aber nicht weniger ehrlich formuliert: „Die Kollegen möchten sich verabschieden vom besten Chef, den sie je hatten.“ Aus allen Ecken war dieser Satz im Verlauf des Abends immer wieder zu hören. Auch von Theo Schreiner, der 45 Jahre lang die Kasse gemacht hat. „Man konnte kommen, wann man wollte: Auch wenn der Schreibtisch noch so voll war, hatte er immer ein offenes Ohr und man fühlte sich willkommen“, sagte er über Fröhlich, den viele freundschaftlich „Maik“ anstelle von Michael nennen. Für Fröhlich ist die ehemalige Kreis- und Stadtsparkasse ein toller Arbeitgeber gewesen mit einer sehr kollegialen Atmosphäre im eigenen Haus. „Es war ein tolles Miteinander – wie in einer großen Familie“, sagte der versierte Finanzexperte und dachte an die Zeiten vor der Fusion zurück. Jetzt will er die ganzen Erlebnisse und seinen Abschied von der Arbeit erst einmal sacken und es sich gut gehen lassen. „Alles Weitere wird man sehen“, sagte Fröhlich. Am Freitag galt aber vor allem eines: in vertrauter Runde vom bisherigen Arbeitsleben gemeinsam gebührend Abschied nehmen; bei leichter Musik, einem kühlen Schluck – und beim Speyerer Original auf dem Teller aus dem Hause „Currysau“. |xsm

Mehr zum Thema
x