Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel Fast alle Speyerer verlieren zum Auftakt

Nichts verlernt: Adrian Voinea.
Nichts verlernt: Adrian Voinea.

Für die Einheimischen lassen sich die Speyer Open etwas mau an. Dann gewinnt doch noch einer der Ihren. Ein Altstar beweist, dass er’s noch drauf hat.

Zum Auftakt der 12. Speyer Open beim TC Weiss-Rot sind am Freitag zunächst drei Einheimische gescheitert. Während Maxim Sedelnikov gegen Luis Noah Schick (RW Kaiserslautern) 2:6, 1:6 verlor, kassierte Sebastian Trauth gegen Lorenz Unkel (BW Bad Ems) die Höchststrafe. Frank Rief schied zweimal 1:6 gegen Frederic Hellmann (TC Oberwerth) aus.

Er kann’s noch: Der frühere Weltklassemann Adrian Voinea (Jahrgang 1974) vom TC Hockenheim besiegte Steffen Schwenkreis (TuS Neunkirchen) 6:4, 6:2. Und auch wenn es nicht alle glauben wollten, dass es sich dabei um den einstigen Boris-Becker-Bezwinger handelte, so lockte der Rumäne doch die meisten Zuschauer an den Court, wie Turnierleiter Daniel Steigleiter im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete.

Mall spielt

Bei den Damen unterlag Amina Arndt Anica Neumann (TC Eggenstein) 4:6, 5:7. Sie trifft nun am Samstag (9 Uhr) auf die an sechs gesetzte Speyererin Alicia Mall. Zum Abschluss gab es dann doch noch das Erfolgserlebnis für die Weiss-Roten. Der an sechs eingestufte Steigleiter aus Speyers Verbandsligamannschaft schaltete Mak-Erol Dzankic (TC Bad Vilbel) 6:2, 6:1 aus.

„Es war okay“, kommentierte er seine Leistung im ersten Vergleich mit dem Hessen. Mit dem organisatorischen Auftakt zeigte er sich zufrieden, glücklich darüber, dass es trocken blieb und die Cracks schon viele Matches beendeten. Für den Domstädter geht’s am Samstag (10.30) gegen Louis Klotter (TC Plankstadt) weiter, auch das eine Premiere. Die übrigen gesetzten Herren überstanden ebenfalls Runde eins.

Trauth meldete derweil für die Leistungsklassen-Open der LK sechs bis 25 am Sonntag. Dann schlagen auch sein Vereinskollege Timo Gerach, vom TC Römerberg Nico Knochel und David Kopf auf. Bei den Damen treten Ennili Janate (Speyer) und erneut Arndt an. Nach ein paar Absagen schrumpfte dabei das Herrenfeld etwas.

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