Speyer Fasnachtsumzug: „Ortskartell wird bestraft“

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Durch die Nicht-Teilnahme der Kommunalpolitiker aus Hanhofen, Harthausen und Dudenhof beim Fasnachtsumzug am Faschingsdienstag werde das gesamte Ortskartell Mechtersheim bestraft. Das findet Günter Müller, stellvertretender Vorsitzender des Mechtersheimer Ortskartells.

RÖMERBERG. Die Ortsbürgermeister von Hanhofen, Harthausen und Dudenhofen hatten, wie berichtet, beschlossen, ebenso wie die Römerberger Kollegen auf eine Teilnahme am Umzug am Faschingsdienstag zu verzichten. Damit fährt dieses Jahr kein Verbandsgemeinde-Wagen in Mechtersheim mit. Vorangegangen war dieser Entscheidung ein Vorfall bei der Prunksitzung des Mechtersheimer Karnevalvereins. Dort wurden dem Römerberger Bürgermeister und den Beigeordneten Untätigkeit vorgeworfen. Der stellvertretende Mechtersheimer Ortskartell-Chef Müller sagt: „Über die Art und Weise, wie die Kritik an Bürgermeister Manfred Scharfenberger und den Beigeordneten bei der Ordensverleihung durch den Sitzungspräsidenten Markus Weis freitags auf der Prunksitzung dargebracht wurde, kann man sicherlich geteilter Meinung sein.“ Man müsse aber Verständnis für den Karnevalverein haben: „Wenn man erst einen Tag vor den Prunksitzungen seitens der Verwaltung mitgeteilt bekommt, dass man diese drei Veranstaltungen auch abhalten könne und im Vorverkauf bereits über 1000 Eintrittskarten verkauft hat, kann ich den Ärger über die Verbandsgemeinde-Verwaltung, Bürgermeister und die Beigeordneten nachvollziehen. Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, ist die Ankündigung der Bürgermeister aus den anderen Ortsgemeinden, aus Solidarität nicht am Mechtersheimer Umzug mitzuwirken.“ Hier werde ganz Mechtersheim bestraft, denn der Organisator des Umzugs sei nicht der Karnevalverein, sondern das Ortskartell, das aus 18 Vereinen bestehe. Müller empfiehlt den Politikern, die Fastenpredigt vom Nockherberg im BR anzuschauen. Dagegen sei die in Mechtersheim vorgebrachte Kritik „Peanuts“. (rhp)

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