Speyer „Fall“ Rehhäußer

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Jens Rehhäußer hat am Samstag seine Tore gegen Ex-Verein Arminia Ludwigshafen euphorisch bejubelt. Darf ein Fußball so etwas, fragten wir. TuS-Sportdirektor Dieter Demmerle nahm Stellung: „Grundsätzlich sollte das Ziel eines Spielers immer der maximale Erfolg mit seinem aktuellen Verein sein. Wenn er das durch ein Tor erreicht, sollte er sich auch freuen dürfen, aber mit Respekt vor dem Gegner. Es ist jedem Spieler selbst überlassen, ob er jubelt oder nicht. Hat er lange für den selben Verein gespielt und trifft dann im ersten Spiel gegen diesen, könnte ich verstehen, dass er noch etwas gehemmt ist. Ist er es aber nicht und freut sich, so ist das total legitim. Rehhäußer hat zwei Runden für Arminia gespielt. Sein Heimatverein, oder der Verein, für den er in seiner aktiven Zeit am längsten gespielt hat, ist der Ludwigshafener SC und das über sechs Jahre. Die Arminia-Spieler Jens Leithmann, Jan Drese und Steffen Burkhard, die alle beim TuS Mechtersheim zu Oberligaspielern gereift sind und mindestens drei Jahre beim TuS gespielt haben, haben Tore gegen den TuS erzielt. Alle haben bei ihren Treffern gejubelt, und das ist gut so. Man stelle sich vor, dass jeder Spieler, der gegen einen seiner Ex-Vereine ein Tor erzielt, nicht mehr jubelt. Fußball lebt von den Emotionen und genau wegen diesen kommen die Zuschauer zum Spiel.“ Auch Reinhard Hennrich, Jugendleiter der TSV Lingenfeld, meldete sich und fragte, warum ein Spieler, der quasi fallengelassen wurde, gegen seinen alten Verein über zwei Tore nicht erst recht jubeln und sich darüber besonders freuen soll. Hennrich: „Es ist Fußball und dann immer noch besser als in der Bundesliga, die mit den Aktionen der Dortmunder, immer mehr zum Kasper-Theater wird. Meiner Meinung nach sollte die Maskenaktion sogar noch bestraft werden.“ Zwei Dortmunder hatten einen Treffer gegen Schalke mit dem Überstülpen von Masken gefeiert. (rhp)

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