Speyer Exotische Pflanze trägt zum ersten Mal

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Mitte September, tolles Wetter und genau die richtige Zeit, um unsere Tour durch die Gärten fortzusetzen. Heute stellen wir bei der RHEINPFALZ-Gartenolympiade lange Bohnen, dicke Tomaten, einen Zwillingsapfel und eine Maracuja-Pflanze vor, die zum ersten Mal trägt.

Michael Löchel

schwärmt von den langen Bohnen, die bei ihm im Marxenweidenweg in Berghausen wachsen. Schon der Name der Kletterbohnen ist ein Gedicht: „Fagioli Rampicanti Dolcio del Metro“. Aus den 50 Zentimeter langen Stangen wird Bohnensalat gemacht, der Rest wird eingefroren. Löchels Bohnen haben eine Geschichte: Er hat die Samen von einem Italiener bekommen, der sie wiederum aus dem Urlaub in Anatolien mitgebracht hat. Löchel hat zum Ursprung der Bohnen recherchiert: Sie sind aus der Türkei, dann nach Spanien und Italien eingeführt worden. Die Pflanze ist 2,80 Meter hoch, wächst südseitig an einem Rankgitter hoch und bekommt viel Wasser und Sonne. Hermann Kast aus Speyer hat in der Ludwig-Uhland-Straße einen Zwillingsapfel geerntet: „Er erinnert mich an eine Ente oder einen kleinen Vogel.“ Der 13-jährige Eric Hinssen bewirbt sich mit einer außergewöhnlichen Pflanze bei der Gartenolympiade, einer Maracuja-Pflanze. „Die Maracuja wächst seit drei Jahren in unserem Garten. In den ersten Jahren ist sie sehr langsam gewachsen und hatte Frostschäden. Diese Jahr hat sie zum ersten Mal nach der Blüte auch Früchte getragen“, berichtet seine Mutter Christina Hinssen. Die Pflanze hatte etwa 15 Früchte, Eric hat sie ausgepresst und den Saft getrunken, zusammen mit Orangensaft. Die Pflanze hat ihren Ursprung in Südamerika, die Familie Hinssen, die im Vogelgesang in Speyer zu Hause ist, hat eine winterharte Sorte. Maracujas sind die Früchte der Passionsblumen. Viele hätten schöne Blüten, aber keine essbaren Früchte, berichtet Christina Hinssen von anderen Sorten. Ihr Sohn Eric habe ein Faible für Pflanzen: So kümmert er sich um Palmen und fleischfressende Pflanzen und ist ganz gespannt darauf, wie sich sein amerikanischer Riesenkürbis entwickelt – vielleicht ein weiterer Gartenolympiade-Kandidat ... Hedwig Freischem aus dem Speyerer Espenweg stellt uns für die Gartenolympiade Tomaten vor, die sie schon seit 35 Jahren jedes Jahr selbst mit eigenem Samen großzieht: „Ich habe ihr den Namen Russische Bulltomate gegeben“, erzählt Hedwig Freischem – und bullig ist sie tatsächlich: „Bis heute wiegt meine größte Tomate dieses Jahr 865 Gramm.“ Kontakt Bis zum 31. Oktober können Obst und Gemüse für die Gartenolympiade angemeldet werden: Telefon 06232 1307 42; E-Mail: redrpk@rheinpfalz.de |oh/snr

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