Speyer Eis schmeckt immer

Trier. Mit einer 8:13-Niederlage sind die Damen des TC Dudenhofen am frühen Sonntagabend von ihrem abschließenden Auswärtsspiel der Verbandsliga in Trier heimgekehrt.
Kurz nach 7 Uhr früh begann die knapp zweistündige Anreise. Dudenhofen fehlte die nach wie vor angeschlagene Spitzenspielerin Katharina Hane sowie die diesmal privat verhinderte Sandra Nuber. Teamgeist zeigte die diese Saison wieder zum Schläger greifende Musikerin Sybille Laux, die direkt von einem Auftritt am Abend zuvor aus Luxemburg kam und den Kader vervollständigte. Von den sechs Einzeln ging eins an die Spargeldörflerinnen. Sophie Maier spielte groß auf, beherrschte Ball und Gegnerin nach Belieben und gewann souverän. Die an Position eins auflaufende Selina Stahler haderte etwas mit ihrem Auftritt, besaß sie doch gegen eine um etliche Klassen besser eingestufte Triererin durchaus Siegchancen. Nach einem klar abgegebenen ersten Durchgang steigerte sie sich deutlich und unterlag knapp. „Im ersten Satz war ich noch nicht so ganz da. Viele Spiele gingen zwar über Einstand. Aber ich habe sie nicht gemacht. Der zweite Satz war okay. Sie hat aber untypisch gespielt, nur mit Slice und Mondbällen“, meinte sie zum 1:6, 5:7 aus ihrer Sicht. Ab Punkt drei fielen die Ergebnisse auf dem Papier recht deutlich zugunsten der Einheimischen aus. Dass es enger zuging, als es das nackte Resultat aussagt, teilte Teamchefin Marion Heller auch zu ihrem Einzel mit: „Es gab oft Spiele mit Chancen für mich auf Break oder Spielgewinn. Meine Gegnerin hat total drucklos gespielt, ungewohnt. Dann musste ich mehr riskieren, und irgendwann macht man mal einen Fehler.“ Mit schier aussichtslosen 2:10-Rückstand begannen die Doppel. Stahler/Maier und Heller/Weber siegten klar. Hoffmann/Laux unterlagen jedoch und besiegelten die erwartete Niederlage. Heller: „Ich denke, wir haben uns achtbar geschlagen. Jetzt freuen wir uns auf die letzten beiden Saisonspiele zuhause vor unseren Zuschauern und ohne Reisestress.“ Dass die Stimmung in der Mannschaft nach wie vor stimmt, bewies auch die Tatsache, dass es auf dem Nachhauseweg wie bei jedem Auswärtsspiel ein Eis gab. |rhp