Speyer Einheimische wollen hauptsächlich Spaß

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DUDENHOFEN. Pünktlich zum 40-jährigen Bestehen des Vereins haben die Damen des TC Dudenhofen die höchste Spielklasse in der Vereinsgeschichte, die Verbandsliga, erreicht.

„In älteren Altersklassen waren wir zwar schon mit mehreren Mannschaften in dieser Liga vertreten, bei den Aktiven ist dies aber einzigartig“, teilte Dudenhofens Vorsitzende Gaby Betz-Baumann im RHEINPFALZ-Gespräch mit. Spielführerin Marion Heller blickt mit etwas Stolz auf die vorjährige Pfalzliga-Saison zurück: „Wir haben eine geniale, sensationelle Runde gespielt. Teamspirit und Leistung haben super zusammengepasst. Zudem hatten wir das Glück, die entscheidenden Doppel zu gewinnen.“ Der Spaß am Tennis soll bei den jungen Damen auch in der bevorstehenden Verbandsliga-Spielrunde im Vordergrund stehen. Ein weiteres Saison-Ziel ist der Klassenverbleib. „Sollten wir den schaffen, wäre dies ein Riesenerfolg“ meinte Kapitänin Heller. Ein Blick auf die Mannschaftsmeldungen und die Leistungsklassen (LK) der teilweise international besetzten Konkurrenz sieht den TCD eindeutig in der Außenseiterrolle. Meisterschaftsfavorit TC Trier, am Sonntag, 3. Mai, bietet auf den ersten acht Positionen Spielerinnen der LK eins bis fünf auf. Weitere schier unüberwindliche Hürden dürften die pfälzischen Klubs TC Mutterstadt (LK drei bis sieben) mit vier Tschechinnen und einer Inderin auf den Spitzenpositionen und BASF Ludwigshafen III (drei bis acht). Beim Sportpark TC Simmern (eins bis elf) schlagen vorne zwei Chileninnen und beim Tennisverein Mainzer Sand (fünf bis elf) ein Crack aus Kasachstan auf. Das Siebenerfeld vervollständigt der TC Mülheim-Kärlich II mit den LK acht bis elf auf den ersten acht Positionen. Zumindest auf dem Papier scheint dieses Team mit dem Leistungsvermögen der TCD-Mannschaft vergleichbar. Gegenüber dem Vorjahr treten die TCD-Damen in etwas veränderter Aufstellung an. „Alle, die den Aufstieg geschafft haben, sind wieder an Bord“ berichtet Heller: „Die Reihenfolge ist allerdings etwas verändert, und zudem haben wir zwei leistungsstarke Neuzugänge im Kader.“ Julia Weber (LK zehn), nun an Punkt eins gemeldet, möchte sich so teuer wie möglich verkaufen. An zwei schlägt Katharina Hane auf und an drei die 17-jährige Selina Stahler, die sich im Vorjahr in der Pfalzliga trotz ihres jugendlichen Alters prima schlug. Mit Christina Lemm (18) und Sophie Maier (17) stehen zwei weitere vielversprechende Nachwuchskräfte aus Speyer im Aufgebot. Auf sechs hofft Spielführerin Heller auf das eine oder andere Erfolgserlebnis. Den Kader vervollständigen Vanessa Hiljegerdes, die erfahrene und spielstarke Christina Scheible, das Geschwisterpaar Sandra Nuber und Melanie Hoffmann sowie Katrin Varlemann. Das Team freue sich riesig auf die bevorstehenden Aufgaben mit sehr interessanten Begegnungen. Die Dudenhofenerinnen planen, ihren ausgeglichenen Kader vollständig einzusetzen. „Dieser Weg wird kein leichter sein“, lautete die Fußball-Weltmeisterschaftshymne 2006 der „Söhne Mannheims“. Diese Einschätzung gibt auch Heller ihrer Mannschaft mit auf den Weg.

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