Speyer Eingekreist

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Sehen Sie ihn? Links zwischen dem Carport und dem Kaninchenstall! Wie er rausguckt, Lorenz, der Fuchs, der seit einigen Wochen durch Berghausen strolcht und schaut, wie die Menschen leben. Eric Palenczat hat versucht, ihn mit Hilfe von Wasser und Besen zu vertreiben. „Da hat er sich vor mir versteckt“, erzählt der Berghausener. Bettina Palenczat nimmt’s sportlich: „Zum Glück geht es den Kaninchen noch gut.“ Auch wenn Lorenz schon zweimal zu Besuch war – und sich von der Dusche nicht besonders beeindrucken ließ ... (snr) Pirminius Heil aus Dudenhofen ist 82,5 Jahre alt und im Moment schwer beschäftigt: „Ich bin mitten in der Spargelwerbung“, erzählte er gestern gut gelaunt in der Redaktion. „Für die Gemeinde tu’ ich alles.“ Dabei ist der Dudenhofener gar kein Spargelbauer. Sondern ein passionierter Drechsler, der immer neue Ideen hat. Zum Beispiel die, ein Werbe-Plakat für den Dudenhofener Spargel zu gestalten. Der Spruch: „Es gibt nur einen Planeten im All, auf dem die guten Dudenhofener Spargel wachsen.“ Grundlage seiner erdigen Werbung für den besten Spargel der Welt ist eine von ihm gedrechselte Kugel. Mit der Kugel in der Hand und einer Idee im Kopf ist er bei der Werbeagentur aviva Beisel in Speyer vorstellig geworden. „Die haben den Spargel bildtechnisch eingepflanzt“ erzählt Heil. So dass die weißen Stangen jetzt aus der Kugel wachsen. Das Werbe-Plakat für Dudenhofener Spargel hat Pirmin (so wird er gerufen) Heil dann viermal drucken lassen, richtig groß, richtig schön. Ein Bild hat er schon verschenkt: an die Gemeinde. „Eins behalte ich. Denn das ist wirklich mit Arbeit verbunden“, sagt Pirmin Heil – und verabschiedet sich – nicht ohne zu erwähnen, dass es in der Stadt doch ein paar Grad wärmer ist als draußen auf dem Land. Aber es wird ja noch: bestes Spargelwetter! (snr) So ein Mist aber auch. Da laufen Jogger, Walker und Spaziergänger nichtsahnend durch die Durchgänge von der Otterstadter Schmalen Behl zu den Parallelstraßen und treten am Ende sprichwörtlich in Hundehaufen. Sauerei, finden die, unter deren Schuhwerk das Exkrement kleben bleibt. Gibt’s denn keine Tüten im Rathaus, mit denen die Besitzer versehentlich hinterlassene Tretminen einsammeln können? Um das Dauerthema Hundekot kam auch Beigeordneter Jürgen Zimmer diese Woche bei der Versammlung der FWG nicht herum. Es gebe sehr wohl Tüten und der Wille sei auch möglicherweise da – aber an der praktischen Umsetzung hapert es. Dafür aber nicht an der Kreativität der Bürger, wie ein Bauhof-Mitarbeiter berichtete. Die Tütchen, eigentlich für Hundekot gedacht, seien bei einigen durchaus beliebt – als Gefrierbeutel, für andere Inhalte versteht sich. Na dann. Und auch die Pferdehalter sollten sich eigentlich um die Hinterlassenschaften ihrer Tiere kümmern. Otto Ackermann weiß zu berichten, wieso früher alles besser war: „Mit denne Knoddle vun de Gail gibt’s ää Problem: S gibt kä Knoddelbuwe mehr, die hän die frieher all oigsammelt.“ Schade eigentlich. (xsm)

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