Speyer Eine Nummer zu groß

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DUDENHOFEN. Oberliga-Absteiger TC Trier war für die Damen des TC Dudenhofen, Neuling in der Verbandsliga, zu routiniert und letztlich eine Nummer zu groß.

Das 0:21 spiegelt den wahren Spielverlauf aber nicht wider. In drei Einzelpaarungen besaßen die Einheimischen durchaus Siegchancen. Auch ein Doppel ging im Champions-Tiebreak denkbar knapp mit 8:10 verloren. Dicht vor ihrem ersten Verbandsliga-Erfolg stand Christina Lemm. 6:4 und 5:2 lag sie vorne, vergab beim Stand von 5:3 einen Matchball und verlor anschließend den Faden in einer spannenden und begeisternden Partie gegen die nahezu fehlerlos aufspielende Simone Göbel. Nach 5:7 zog Lemm auch im Champions-Tiebreak mit 5:10 den Kürzeren. Beide gingen hohes Risiko, boten sehenswertes und aggressives Angriffstennis gepaart mit technischen Feinheiten. Bis zum 5:2 sah die Einheimische wie die sichere Siegerin aus, doch in der entscheidenden Phase schien sie gehemmt, den Sieg vor Augen spielte Lemm etwas zu verhalten und bot Kontrahentin Chancen zu unerreichbaren Winnerschlägen. Lemm geriet im Matchtiebreak 3:7 in Rückstand, arbeitete sich auf 5:7 heran. Drei leichte Fehler bedeuteten die Niederlage. „Das war heute reine Kopfsache. Wie schon so oft, habe ich mich wieder einmal zu sehr unter Druck gesetzt“, stellte die 18-Jährige fest. Ebenfalls nicht vom Glück begünstigt war Sophie Maier. Im ersten Durchgang hielt sie zwar gut mit, zum Satzgewinn reichte es aber noch nicht. Nach 3:6 steigerte sich die U18-Spielerin und gewann den zweiten Abschnitt nach 4:1-Führung 6:4. Die Triererin Ina Leinenweber spielte ihre ganze Oberliga-Routine aus, behielt auch in kritischen Situationen kühlen Kopf und wartete beim ersten Matchball auf Maiers Fehler zum 8:10. Auch Katharina Hane schien nicht chancenlos. Doch sie war zu ungeduldig und verlor 4:6. Letztlich unterlag sie im Zweiten mit 3:6. „Ich war heute einfach zu nervös und in einigen Spielphasen auch zu ungeduldig. Die Niederlage ist ärgerlich, denn es war mehr drin. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, eine Gegnerin mit Leistungsklasse drei zu schlagen?“, sagte die TC-Spielerin. TCD-Spielführerin Marion Heller sprach trotz der deutlichen Niederlage von einem guten Auftakt: „Wir haben uns gegen das routinierte und spielerisch hervorragende Trier gut verkauft. Tatsächlich wäre mit etwas Glück und weniger Respekt nach den Einzeln sogar ein 6:6 möglich gewesen. Und in den Doppeln hielten wir nach holprigem Start ebenfalls ordentlich mit“. SO SPIELTEN SIE Julia Weber – Nadine Pauli 0:6, 0:6; Katharina Hane – Christina Weis 4:6, 3:6; Selina Stahler – Amelie Bendheim 0:6, 0:6; Christina Lemm – Simone Göbel 6:4, 5:7, 5:10; Sophie Maier – Ina Leinenweber 3:6, 6:4, 8:10, Marion Heller – Maike Kalicki 2:6, 3:6, Stahler/Lemm – Pauli/Weis 0:6, 4:6; Hane/Maier – Bendheim/Kalicki 2:6, 4:6; Weber/ Heller – Göbel/Leinenweber 4:6, 6:2, 8:10. (dsch):

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