Speyer Ehrentag für früheren Beigeordneten

Gerne mit Hund unterwegs: Frank Scheid.
Gerne mit Hund unterwegs: Frank Scheid.

Frank Scheid feiert am Samstag seinen 65. Geburtstag. Er hat sich sowohl haupt-, als auch ehrenamtlich für Speyer eingesetzt.

Scheid trat 2007 auf die größere städtische Bühne, als die Speyerer Wählergruppe (SWG) den Beamten des Landesrechnungshofs als städtischen Beigeordneten vorschlug. Er sollte die Nachfolge von Rolf Wunder antreten, der altersbedingt ausschied. Scheid übernahm in der Zeit einer CDU/SWG/FDP-Koalition den Job in der Stadtspitze und war acht Jahre hauptamtlich im Rathaus tätig. Als Dezernent verantwortete er den Ordnungs- und Umweltbereich.

Als sich die Mehrheitsverhältnisse geändert hatten und er bei der folgenden Wahl 2015 der heutigen Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) unterlag, war Scheids Einsatz für Speyer nicht beendet. Seit 2003 schon ist er im Vorstand des Verkehrsvereins tätig, bringt sich im Zusammenhang mit dem Brezelfest ein und ist bis heute für die Organisation des Besucherdienstes im Judenhof und Museum SchPIRA zuständig. „Dabei schätze ich besonders die Begegnungen mit jüdischen Besuchern aus der ganzen Welt“, so Scheid. Seit der Anerkennung als Welterbe 2021 nehme das Interesse am Judenhof deutlich zu.

Seit fast neun Jahren ist Scheid zudem Vorsitzender des Stadtteilvereins Speyer-Süd. Er freue sich über die Aufwertungen des Quartiers in dieser Zeit – im baulichen Bereich etwa mit der neuen Brücke über die B39 und gesellschaftlich mit dem Stadtteil-Café oder regelmäßigen Bürgerfesten.

Scheid ist außerdem seit 2022 geprüfter Gästeführer und seit 2024 ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragten der Stadt. „In dem Zusammenhang bin ich früh am Morgen montags bis freitags im südlichen Speyer Auwald und Berghäuser Altrhein unterwegs. Der Hund meiner Tochter begleitet mich dabei“, berichtet er.

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