Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel E-Center in der Auestraße bekommt neuen Betreiber

Seit 2017 in der Farbe gelb statt wie früher in Marktkauf-Grün: E-Center.
Seit 2017 in der Farbe gelb statt wie früher in Marktkauf-Grün: E-Center.

Das E-Center in der Auestraße geht in neue Hände über: Ab 19. November zeichnet Benjamin Stiegler von Edeka Stiegler verantwortlich für den Supermarkt mit 5500 Quadratmeter Verkaufsfläche, den bisher die Edeka-Gruppe selbst betreibt.

Stiegler ist in Speyer kein Unbekannter. Vor drei Jahren hat er den Edeka-Markt in der St.-German-Straße übernommen, den bis dahin Edeka ebenfalls in Eigenregie betrieben hatte. Jetzt sei er stolz, eine zusätzliche Chance in einem deutlich größeren Haus zu bekommen, so der 34-Jährige mit Wurzeln in Ketsch und Wohnsitz in Forst an der Weinstraße. Sein erster Markt in Speyer hat 2000 Quadratmeter Verkaufsfläche, der neue 5500. Das E-Center, das bis 2017 als Marktkauf – auch eine Marke der Edeka-Gruppe – firmierte, werde seinen Namen behalten, kündigt er an. Auch alle 140 Mitarbeiter sollten übernommen und grundsätzlich alle Angebote im Gebäude erhalten bleiben.

Ansonsten werde es aber etliche Veränderungen geben, sagt Stiegler. „Wir haben einiges vor.“ Das Konzept mit regionalen Lieferanten, auf das er schon in der St.-German-Straße setze, nehme er mit ins Gewerbegebiet. Als Beispiele nennt er Frischmilch zum Selbstzapfen, „Domhof“-Bier und Speyerer Eisspezialitäten. Für Einrichtung und Ware würden Ablösen bezahlt, der Mietvertrag gehe auf ihn über, erklärt Stiegler. Mit all den Plänen seien weitere Investitionen verbunden.

Zusammenarbeit mit Bruder

„Wir sind immer dran und geben uns viel Mühe, unsere Märkte weiterzuentwickeln“, sagt Stiegler und bezieht das auch auf seinen Bruder Sven, der zwei Edekas in Frankenthal und Bad Dürkheim leitet. Bei Benjamin Stiegler kommt zu den beiden Speyerer Märkten einer in Haßloch. Betrieb, Einkauf und Marktauftritt liefen dabei stets abgestimmt; der Bruder, der nicht Geschäftsführer ist, ist jeweils als Prokurist für den einzelnen Markt eingetragen. Alle Märkte liefen gut im Corona-Jahr. Der Speyerer Standort, der im November hinzukomme, sei der bisher größte. „Edeka versucht soweit wie möglich, die sogenannten Regiemärkte an private Kaufleute abzugeben“, sagt Stiegler.

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