Handball
Dudenhofens Frauen starten in Aufstiegsrunde
„Aber wir sehen Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden“, so seine Einschätzung zur Partie gegen die SG SV 64/VTZ Zweibrücken am kommenden Samstag um 15.30 Uhr in der Neuen Kreissporthalle Schifferstadt. Die höchste Spielklasse in Rheinland-Pfalz und dem Saarland wird umbenannt von Ober- in Regionalliga und von 14 auf zwölf Teams verkleinert.
Verschärfte Bedingungen
Deshalb schafft auch nur eines von vier Teams den Sprung. Bisher packten es zwei. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Pfalzliga und den anschließenden Feierlichkeiten richten die Panther nun den Fokus auf die Aufstiegsspiele und bereiten sich konzentriert vor. Ganz wichtig: Sich an das ungewohnte Spiel mit Ballhaftmittel, im Fachjargon Harz genannt, zu gewöhnen.
Weil die anderen Teams damit und mit den Gegebenheiten in der höheren Spielklasse größere Erfahrungen haben, sieht Großstück die Seinen in der Außenseiterrolle – weniger bezogen auf die spielerischen Möglichkeiten. Großstück kennt einige Spielerinnen aus Zweibrücken und weiß einen unangenehmen, eingespielten Kontrahenten, der mit viel Tempo agiert, zu Gast.
Taktik Großstück
Als herausragend nennt er Goalgetterin Janine Baus, die aber nach seinen Informationen in die Dritte Liga wechselt und fehlt. Es bleibe abzuwarten, wie sich dies auf das Spielsystem des Saarlandmeisters auswirkt. Die Einheimischen planen eine stabile Abwehr und wie gewohnt schnelles Umschaltspiel zum Torerfolg.
In der Saison erzielten beide Mannschaften im Schnitt jeweils 31 Tore, so dass tatsächlich die bessere Hintermannschaft den Ausschlag geben könnte. Als großen Vorteil wertet er die Unterstützung der eigenen Fans in heimischer Umgebung. Personell sieht es gut aus. Nur Christina Marceaux’ Mittun ist fraglich.
Die Neuzugänge Anna-Lena Etzel und Jade Walburg stehen zur Verfügung.