Handball
Dudenhofen/Schifferstadt setzt Siegeszug fort
42:29 (16:14) lautete das Ergebnis bei HSG TSG/1. FC Kaiserslautern. Dudenhofen/Schifferstadt lag zu Beginn sogar zwei Tore in Rückstand. Das 17:17 bedeutete das letzte Unentschieden. Direkt danach setzten sich die Panther auf fünf Tore ab. Nach dem 21:26 glückte der Sprung auf 34:21. Nils Chrust warf neun Tore.
Oetzel fehlerlos
Auch die Frauen nehmen Kurs Titelverteidigung. Sie siegten bei SG Lambsheim/Frankenthal in Frankenthal 34:28 (18:18). Dudenhofen/Schifferstadt führt die Tabelle mit weißer Weste an. Doch das sah zwischendurch ganz anders aus. Den guten Start mit oft drei (3:0, 2., 9:6, 9.) und bis zu vier Treffern Vorsprung (11:7, 11., 12:8, 13.) warf die HSG spätestens beim 12:12 (18.) weg, geriet gar ins Hintertreffen (16:17, 27., 17:18, 29.). Beim 23:23 (42.) glich Lambsheim/Frankenthal aber letztmals aus. Marlene Oetzel erzielte zehn Tore und versenkte auch wieder alle ihre vier Siebenmeter. Anna-Lena Etzel fügte acht Buden hinzu.
TuS Heiligenstein zog mit 22:20 (9:10) beim TV Wörth nach, stellte zehn verschiedene Schützinnen und mit Lisa-Marie Steffens (5) die beste. Doch erst einmal galt es, den Ein- bis Vier-Tore-Rückstand (5:9, 23.) durch Marlen Eichberger auszugleichen (9:9, 29.). Im zweiten Durchgang wog das Geschehen bis in die Endphase hin und her, ehe Steffens den Deckel drauf machte.
Russ zuverlässig
Dagegen hätte es den ambitionierten Vizemeister TSV Speyer fast schon am zweiten Spieltag erwischt, wäre da nicht auf Fabian Russ Verlass. Gerade vergab Aurel Albert noch einen Strafwurf zur voraussichtlichen Entscheidung für die gastgebende MSG Iggelheim/Meckenheim, da traf Russ zehn Sekunden vor Abpfiff zum 30:30 (16:13)-Endstand. Der Speyerer vollstreckte als bester Werfer in der Halle 13 Mal, holte das 27:30 fast im Alleingang auf. In der ersten Hälfte blieb der TSV dran. Danach zog Iggelheim/Meckenheim bis auf 23:16 (39.) weg.
Und auch TG Waldsee feierte am Sonntagabend den ersten doppelten Punktgewinn 2024/25, und was für einen: 43:31 (18:14) hieß es zum Schluss in der Rheinauenhalle über TuS Kaiserslautern-Dansenberg II. Moritz Karl (13) ragte beim Schützenfest heraus. Waldsee verschlief den Anfang vor 150 Zuschauern (0:2, 2.). Mit Elias Nowacks 7:5 (14.) enteilte die Truppe des neuen Trainers Marco Tremmel. Kurz nach dem Wiederanpfiff verkürzten die Gäste noch zweimal auf drei Treffer (19:22, 35.) und auch zur Mitte (25:28, 43., 26:29, 46.).