Speyer Drei Mädels und ein mysteriöser Millionär
„Detektive, Agenten & Spione“ stehen noch bis zum 31. Juli im Mittelpunkt der gleichnamigen Familienausstellung im Historischen Museum der Pfalz. Passend zu Exponaten der Schau veröffentlicht die RHEINPFALZ diese große Rätselserie. Wer die gesuchten Buchstaben in den Coupon einträgt und am Ende die richtige Lösung weiß, hat die Chance, attraktive Preise zu gewinnen.
Spannung ist keine reine Männersache. Stand der Auftakt zu unserer Rätselserie mit den zwei ersten Folgen im Dezember ganz im Zeichen des wohl berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte, James Bond, geht es diesmal um Krimiheldinnen. Die amerikanische Fernsehserie „Drei Engel für Charlie“ (im Original: „Charlie’s Angels“) ist das Thema. Ein geheimnisvoller Millionär aus Los Angeles, Charlie Townsend, engagiert drei ehemalige Absolventinnen der Polizeiakademie und lässt sie als Privatdetektivinnen für sich arbeiten – das war das ursprüngliche Konzept der Serie, die in den USA von 1976 bis 1981 zu sehen war. Aus heutiger Sicht mag das nicht besonders einfallsreich klingen. In den 70er Jahren dagegen waren Kämpferinnen gegen das Verbrechen etwas Neues. Hinzu kamen einige Aspekte, die „Drei Engel für Charlie“ in der Fernsehserien-Landschaft unverwechselbar machten: So war der mysteriöse Charlie in keiner Episode zu sehen. Nur seine Stimme war über eine Büro-Sprechanlage zu hören. Noch wichtiger: Die Serienmacher stellten die drei Frauen zwar durchgehend als attraktiv, charmant und feminin dar. Auf der anderen Seite beherrschten die „Engel“ aber Kampfsportarten, kannten sich mit Waffen aus und hatten auch sonst allerlei Tricks auf Lager, die zuvor nahezu ausschließlich männlichen Actionhelden vorbehalten geblieben waren. Solche Fähigkeiten ermöglichten ihnen unter anderem, oft mit verdeckten Identitäten zu ermitteln, um ihre Fälle zu lösen. Der englische Fachbegriff für diese Art von Einsatz ist jetzt gefragt. Von diesem Wort suchen wir den achten Buchstaben. Sein Platz im Lösungscoupon ist das Kästchen mit der Nummer 63. Nachdem die Serienidee grünes Licht erhalten hatte, war die Schauspielerin Kate Jackson als erster der drei „Engel“ unter Vertrag genommen worden. Die 1948 geborene Südstaatlerin bekam für ihre Rolle der Detektivin Sabrina Duncan jeweils drei Nominierungen für die Fernsehpreise „Emmy“ und „Golden Globe“. Trotzdem zeigte Jackson sich bald unzufrieden mit der ihrer Ansicht nach seichten Handlung der Serie. Als sie wegen ihrer „Engel“-Verpflichtungen 1979 die weibliche Hauptrolle im Scheidungs-Filmdrama „Kramer gegen Kramer“ ablehnen musste, für die Meryl Streep schließlich einen „Oscar“ erhielt, stieg sie aus der Serie aus. Dem amerikanischen „People Magazine“ sagte Jackson rückblickend: „Ich denke, es war nicht einfach, mit mir zu arbeiten. Am Ende wusste ich nicht mehr, wer ich bin. Ich hatte alles und war trotzdem unglücklich.“ Ihr Leben sei nur noch auf die Arbeit ausgerichtet gewesen, so die Schauspielerin weiter. Obwohl Millionen von Menschen sie kannten und mochten, habe sie am Ende eines 14-Stunden-Drehtags einsam und allein in ihrer Wohnung gesessen. „Ich möchte nicht undankbar klingen, aber ich war nie damit zufrieden, nur Geld zu verdienen und zu funktionieren“, betonte Jackson. Der Überlieferung zufolge lehnte Kate Jackson es ab, bei „Drei Engel für Charlie“ in einem ganz bestimmten Kleidungsstück aufzutreten – im Gegensatz zu ihren Kolleginnen. Dieses Kleidungsstück ist der zweite gesuchte Begriff für heute. Davon nehmen Sie den dritten Buchstaben und tragen ihn ins Lösungskästchen Nummer 4 ein. Noch vor Jackson hatte mit Schauspielerin Farrah Fawcett der erste „Engel“ aus der Anfangsbesetzung die Serie wieder verlassen – nämlich schon nach der ersten Staffel. Die 1947 geborene Texanerin war zur damaligen Zeit mit ihrem Kollegen Lee Majors („Ein Colt für alle Fälle“) verheiratet und trat als Farrah Fawcett-Majors auf. Bei den meisten Zuschauern kam die Blondine von den drei „Engeln“ am besten an. Auch Fawcett erhielt in der Rolle als Jill Munroe Nominierungen für „Emmy“ und „Golden Globe“ – sowie die meiste Fanpost. Noch bevor die letzte Episode der ersten Serienstaffel im US-Fernsehen lief, kündigte sie ihren Ausstieg an, um sich künftig anspruchsvolleren Rollen zu widmen. Sie starb 2009 im Alter von 62 Jahren an einem Krebsleiden. Ihren größten künstlerischen Erfolg feierte Farrah Fawcett in einem Kinofilm von 1986. Darin spielte sie ein Vergewaltigungsopfer, das schließlich selbst zur Täterin wird. Wir suchen den englischsprachigen Titel dieses Thrillers, der auch in der deutschen Fassung beibehalten wurde. Sein sechster Buchstabe kommt ins Lösungskästchen Nummer 85. Bleibt die Dritte im Bunde der ursprünglichen „Engel“: Die Texanerin Jaclyn Smith (Jahrgang 1945) verkörperte als Detektivin Kelly Garrett die Konstante der Serie – als Gegenpol zu durch Fawcetts und Jacksons Ausscheiden nötig gewordenen Umbesetzungen: Smith blieb „Drei Engel für Charlie“ während der gesamten fünfjährigen Laufzeit treu. Folgerichtig absolvierte sie als einzige Darstellerin der Originalbesetzung einen Gastauftritt im zweiten und letzten Teil der Kino-Neuverfilmungen von „Drei Engel für Charlie“ – an der Seite der neuen Heldinnen Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu. Wir suchen den deutschen Untertitel dieses Films von 2003. Von dessen erstem Wort nehmen Sie den fünften und zugleich letzten Buchstaben. Er gehört ins Lösungskästchen Nummer 38.