Speyer Domgarten: Kurzfristige Abhilfe gegen Pfützen?

Oberer Domgarten: Weg zum Welterbe zwischen Pfützen.
Oberer Domgarten: Weg zum Welterbe zwischen Pfützen.

Nach dem Regen vorige Woche wurde der obere Domgarten wieder zur Pfützenlandschaft: Wer zum Welterbe wollte, musste sich tagelang vorbeischlängeln. Die Stadt prüft Abhilfe.

Das Problem tritt seit Jahren immer wieder auf: Der sandige Bereich vor allem rund um die Platanen südlich des Doms ist mit Pfützen übersät. Das ist weder im Sinn der Passanten noch des Bistums als Grundeigentümer oder der Stadt. Diese ist laut vertraglicher Vereinbarung für den Unterhalt verantwortlich. Dazu gehörten auch Reinigung und Verkehrssicherung, so das Domkapitel.

Die Sicherheit werde mit regelmäßigen Kontrollen überprüft, betont die Stadt auf Anfrage. Sie sei derzeit gewährleistet, aber Handlungsbedarf dennoch erkannt: „Aktuell werden Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung des Zustands in der Fachabteilung erörtert“, so ein Sprecher. Hoffnung auf dauerhafte Besserung der Lage macht die Stadt noch nicht. Hintergrund seien die Finanzen: „Eine grundlegende Entfernung der Pfützen stellt sich als sehr kostenintensiv dar.“ Dennoch solle „mittelfristig geprüft“ werden, ob das Geld für eine größere Maßnahme im städtischen Haushalt eingeplant werden kann.

Das Domkapitel ist mit dem Vorgehen zufrieden. Es tausche sich mit der Stadt regelmäßig zu gemeinsamen Anliegen aus, so Domkustos Christoph Kohl auf Anfrage. „Das Domkapitel hat vollstes Vertrauen, dass in diesem Zusammenhang stehende Bedarfe seitens der Stadt im Blick sind und die notwendigen Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden.“

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