Speyer Diese Folgen hätte eine Sperrung am Postplatz
Welche Folgen hätte ein Ausbau des Radverkehrs und des Busangebots auf die Kfz-Mengen am Postplatz? Diese Frage hatte die Politik in der Debatte um die Neugestaltung des Platzes aufgeworfen. Nun wurde nachgerechnet. Ergebnis: Würde die Durchfahrt Bahnhof-/Gilgenstraße am Postplatz unterbrochen, würde die Verkehrsverlagerung auf andere Straßen nicht so schlimm wie ursprünglich befürchtet. Das Gutachterbüro R+T hat dafür im Auftrag der Stadt ein Szenario gewählt, nach dem sich der Anteil des motorisierten Individualverkehrs von heute 40 auf 30 Prozent verringert.
15.000 Kfz passierten dann auf der Achse den Postplatz. Könnten sie dort nicht mehr durchfahren, würden rund 2000 zusätzlich die Obere Langgasse und 1000 die Schützenstraße belasten. Ohne Rückgang des Kfz-Verkehrs hätte diese Zusatzbelastung bei je rund 5000 Fahrzeugen gelegen. Auch andere örtliche und überörtliche Straßen wären betroffen. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) kündigte Beratungen dazu im Herbst an. Als Alternative zur Sperrung gibt es die Anregung für eine Verkehrsberuhigung etwa mit Tempo 20, die laut Gutachter den Verkehr halbieren würde.