Speyer Dienstagsfrage: Wie hat Römerberg gewählt?

Römerberg. Insgesamt sind am Sonntag 7613 Stimmberechtigte in Römerberg dazu aufgerufen gewesen, ihr Kreuzchen für den Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises zu machen. Das Ergebnis der Abstimmung hat Ortsbürgermeister Manfred Scharfenberger (CDU) nicht überrascht, wie er sagt: „Es lag in dem Bereich, wie ich es erwartet habe.“ Clemens Körner (CDU) habe seine Sache bisher sehr gut gemacht, und das werde auch so weitergehen, hofft Scharfenberger: „Ich denke, es wird weiterhin eine faire Partnerschaft zwischen Kreis und Kommunen geben.“ Etwa wenn es darum gehe, die Gemeinden „nicht unnötig finanziell zu belasten“. Von der Wahlbeteiligung (kreisweit 38,3 Prozent) sei er enttäuscht: „Ich hätte mit 40 plus gerechnet.“ Ein Grund für den niedrigen Wert könnte sein, dass ein Landrat nicht so greifbar sei wie beispielsweise ein Ortsbürgermeister. Deshalb plädiert Scharfenberger dafür, Landratswahlen grundsätzlich mit Kommunal- oder Bundestagswahlen zu koppeln. Das Abschneiden des AfD-Kandidaten German Bachert (10,4 Prozent) hält er für nachvollziehbar. Er geht davon aus, dass seine Kandidatur ohne großen Wahlkampf ein Probelauf war, um herauszufinden, wie die Stimmungslage im Rhein-Pfalz-Kreis ist. Im Ortsteil Berghausen lag die Zahl der Wahlberechtigten bei 2751. 31,9 Prozent von ihnen gingen tatsächlich an die Urne oder hatten im Vorfeld per Briefwahl abgestimmt. Körner holte in Berghausen 591 gültige Stimmen, Elias Weinacht (Grüne) 207 und German Bachert (AfD) 75. In Mechtersheim waren 2575 Bürger stimmberechtigt, 36,9 Prozent von ihnen nahmen ihr Wahlrecht war. Für Körner wurden 628 gültige Kreuze gemacht, für Weinacht 228 und für Bachert 77. 2287 Wahlberechtigte gab es in Heiligenstein, von ihnen stimmten 35,5 Prozent ab. 558 gültige Stimmen gingen an Körner, 187 an Weinacht und 66 an Bachert. Die Rubrik Unter dem Titel „Dienstagsfrage“ beantworten wir einmal die Woche Fragen, die im Alltag im Speyerer Umland auftauchen. |hn