Meinung
Die Bedenken der Handballer des TSV Speyer sind berechtigt
Die Wiederaufbauarbeit der Handballer des TSV Speyer trägt mehr und mehr Früchte. Die Mitgliederzahlen sorgen für Rekorde. Die Verantwortlichen sind relativ neu, engagiert, innovativ, einfallsreich, fortschrittlich in der Vermarktung und machen manchen Heimspieltag zum Event. Der Verein bringt sich sozial ein, geht in die Schulen, bietet Ferienprogramm, stemmt ein riesiges Jugendturnier und ermöglicht dem Nachwuchs tolle Auslandsreisen. Sportliche Erfolge stellen sich ein.
Also alles eitel Sonnenschein? Mitnichten, denn der Handballschuh drückt in der Hallensituation. Schon jetzt platzt der TSV aus allen Nähten, kann überhaupt keinen optimalen Trainingsbetrieb gewährleisten. Nun droht Ungemach durch die wichtige Sanierung der Spielstätte Osthalle. Verzögerungen bei der Umsetzung könnten die mühsame Arbeit schnell zerstören. Die selbsternannte Sportstadt Speyer braucht eine weitere Halle. Aber ernsthaftere Überlegungen stocken auch schon wieder seit über zwei Jahren.
