Speyer Deringer so schnell wie der Weltmeister

Hört auf: Sascha Deringer vom RV Dudenhofen.
Hört auf: Sascha Deringer vom RV Dudenhofen.

«DUDENHOFEN.»Eines der größten rheinland-pfälzischen Talente, der Mechtersheimer Sascha Deringer vom RV Dudenhofen, beendet seine Laufbahn.

Aktuell ist Deringer mit seinen Vereinskollegen Elias Edbauer und Timo Bichler deutscher Junioren-Meister im Teamsprint der Unter-19-Jährigen. 2018 würde er in die Männer-Klasse aufrücken. Doch sein Muskelaufbau versagt es dem auf Bahn-Kurzzeit spezialisierten Sportler, trotz hoher Trittfrequenz in der kraftvoll agierenden Eliteklasse mitzuhalten. Im selben Jahr, in dem er am Speyerer Kaiserdom-Gymnasium das Abitur ablegen will, stoppt Deringer daher seine mit dem siebten Lebensjahr in Dudenhofen begonnene Karriere. Seine Klasse wies der Mechtersheimer anlässlich der auf die Altersklassen U13, U15, U17 und U19 beschränkten Rheinland-Pfalz-Meisterschaften auf dem neuen Belag der Dudenhofener 250-Meter-Zementbahn nach. Über 1000 m fuhr er 1:07,2 Minuten und erreichte damit dieselbe Zeit wie der Haßlocher Junioren-Weltmeister von 1992 und 1993, Michael Scheurer, der damals für Dudenhofen startete. Sascha Deringers bisherige Platzierungen auf den Rängen zwei bis 15: 2011 fünf, 2012 sechs, 2013 neun und zwei Siege, 2014 elf und zwei Siege, 2015 19, 2016 15, 2017 bis jetzt ein Sieg und vier Platzierungen. Großes Radsport-Talent beweist auch seine 14-jährige Schwester Sophie Deringer. In der Altersklasse der weiblichen U15 würde sie das für die deutsche Omnium-Meisterschaft in Köln vorgesehene rheinland-pfälzische Aufgebot ergänzen. Doch sie fährt zu dieser Zeit mit den Eltern Tanja und Bernhard sowie Bruder Sascha in Urlaub. Ihre Mutter: „Ich glaube, das ist ihr lieber so. Denn an Köln hat sie eine schlechte Erinnerung. Im vorigen Jahr war sie während der deutschen Omnium-Meisterschaft gestürzt und hat sich auf dieser Holzbahn ein paar Spreißel eingefangen.“ sport

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