Kommentar Der Verein muss schuften
Der erste Anlauf der neuen Verantwortlichen im Verein zur Förderung der Hotellerie und Gastronomie kam zu spät: Eine kriselnde Veranstaltung wie die Kaisertafel ist nicht binnen zwei Monaten aus der Pandemie-Versenkung zu holen. Die geniale Idee, auf hunderten Metern Maximilianstraße in Volksfest-Manier zu tafeln, kann weiterhin tragen. Es muss aber wohl richtig viel Kraft in die Vorbereitung gesteckt werden, weil zum attraktiven Ambiente attraktive Angebote kommen müssen. Mit der bisherigen Veranstalteragentur wird es auch wegen atmosphärischer Störungen schwierig: Der neue Vereinschef Stefan Walch hatte einst ihre Arbeit kritisiert. Daher: Er und der Verein müssen nun schuften.
