Speyer Der Traum vom doppelten Aufstieg

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Dudenhofen. Sie waren der überragende Aufsteiger der vergangenen Saison. Nun haben die Frauen des FV Dudenhofen die erste Halbserie in der Fußball-Landesliga absolviert – und stehen wieder ganz oben. Der Durchmarsch ist das Ziel.

„Ich will mit meiner Mannschaft aufsteigen. Die Verbandsliga ist unser Ziel“, sagt Trainer Branko Ivanovic. Deutlicher kann eine Marschroute kaum lauten. Und die Voraussetzungen dafür sind nach der Hinrunde optimal: Mit 19 Zählern aus sieben Partien stehen die Dudenhofenerinnen voll im Soll, haben, bei einem Spiel weniger, fünf Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten SG Blau-Weiß Oppau. Allerdings kann der SV Minfeld, der eine Partie weniger als Dudenhofen absolviert hat, noch bis auf vier Zähler heranrücken. „Es wird nicht einfach“, weiß Ivanovic. Nach der vergangenen Saison, in der das Team mit 153 geschossenen Toren und ohne jeglichen Gegentreffer in die Landesliga spazierte, gestalten sich die Aufgaben in der höheren Spielklasse ein wenig schwieriger. Zwar ist der FVD noch ohne Niederlage, ein Unentschieden gegen den FC Lustadt (3:3) gab’s allerdings schon. Außerdem neun Gegentore. Ivanovic: „Die Liga ist ein bisschen stärker. Und unsere Stammtorfrau aus der vergangenen Runde ist nicht mehr dabei.“ Momentan helfe eine Keeperin aus dem eigenen U17-Nachwuchs aus. Die Tabellenführung konnte dennoch von Saisonbeginn an erobert werden. Der FVD stellt trotz der neun Gegentore die beste Defensive und den besten Sturm (37 Treffer) der Liga. Und das trotz der zwischenzeitlichen Verletzung von Top-Torjägerin Selina Liotta. Sie erzielte in der vergangenen Spielzeit 50 Tore, war RHEINPFALZ-Torjägerin der Region, und war in der laufenden Runde schon wieder achtmal erfolgreich. Ihr Trainer weiß um ihren Wert: „Sie ist eine Ausnahmespielerin.“ Liotta kehrt aller Voraussicht nach in der Rückrunde zurück, während Britta Beck wohl weiter ausfällt. Liottas Ausfall konnte Annika Antonacci sehr gut kompensieren. Sie ist mit neun Treffern beste Dudenhofener Torschützin. Auch für Antonacci, die die Vorbereitung nur halb mitmachte und erst Mitte September richtig einstieg, ist Ivanovic voll des Lobes: „Sie ist technisch überragend, für uns unverzichtbar. Eine Spielerin mit ihren Fähigkeiten ist nur schwer zu ersetzen.“ Als Hauptkonkurrenten um den Aufstieg in die Verbandsliga sieht der Coach Minfeld, Oppau und den 1. FFC Ludwigshafen. Gegen Minfeld steht am 11. März also gleich eine wichtige Partie an. Der Trainer: „Das ist das Spiel der Spiele.“ Dementsprechend früh bittet Ivanovic seine Damen wieder zum Training, nämlich schon am 14. Januar. Auch die Testspiele sind schon terminiert. Zum Auftakt heißt der Gegner am 29. Januar SV Zeutern (Verbandsliga Baden). Weitere Testspielmatches sind gegen den SV Obersülzen (Verbandsliga, 5. Februar), den FFV Fortuna Göcklingen (Verbandsliga, 11. Februar) und den TSV Neckarau (Verbandsliga Baden, 19. Februar) geplant. Hinter dem Duell mit dem Karlsruher SC (25. Februar) steht noch ein Fragezeichen, da an diesem Tag das Pokalhalbfinale stattfinden soll. Gegner ist der klassentiefere SV Weingarten. Auch ein Futsalturnier wird die Mannschaft bestreiten. Am 22. Januar sind die FVD-Damen dabei Gastgeberinnen in der Ganerbhalle. Mit der zweiten Mannschaft, die Ivanovic ebenfalls betreut, steht am 15. Januar ein Hallenturnier in Lambsheim an. „Wir wollen mit beiden Teams aufsteigen“, sagt der Coach. Die zweite Garnitur zeigte ähnlich gute Leistungen wie die erste Mannschaft und steht in der Bezirksliga verlustpunktfrei auf Rang eins. Rückrundenstart ist am 4. März gegen den ASV Waldsee. In der Hinserie startete Dudenhofen mit einem 10:0-Sieg. Ein Erfolg ist auch im Rückspiel nötig, wenn der Traum vom Doppelaufstieg in Erfüllung gehen soll. |tiko

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