Speyer Der Steiger ist wieder da

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Der „Notstand“ bei den Anlegemöglichkeiten am Speyerer Rheinufer ist seit gestern abgemildert: Der Steiger der städtischen Verkehrsbetriebe ist gestern nach einer Reparatur wieder eingebaut worden. Weitere Verbesserungen sollen folgen.

Der Steiger war – wie berichtet – bei einem Schiffsunfall am 21. Juni zum wiederholten Mal beschädigt worden und ist nun zurückgekehrt. „Früher als erwartet“, so Sonja Daum, Sprecherin der zuständigen Stadtwerke. Die beauftragte Fachfirma in Andernach habe zuerst einen Termin Mitte August angegeben gehabt. Bereits um 5 Uhr morgens kam die Stahlkonstruktion gestern per Tieflader in Speyer an. Zwischen 8 und 10 Uhr war ein Großkran im Einsatz, der sie wieder an die richtige Stelle am Flaggenmast hievte, dann erfolgte die eigentliche Montage von Steiger und Ponton. Heute am frühen Morgen sollte schon das Flusskreuzfahrtschiff „Jan Austen“ am „neuen“ alten Steiger anlegen. Die Kosten von rund 50.000 Euro für die Reparatur der Anlage trägt laut Stadtwerke die Versicherung des Verursachers, eines Kreuzfahrtunternehmens, dessen Passagierschiff im Juni bei Hochwasser havariert war. Unverändert ist laut Stadtwerke der Zeitplan für den Bau einer zweiten Anlegestelle, weil es für die jetzt reparierte weit mehr Nachfrage als Kapazität gibt (wir berichteten): Mit dem Bau am Südende der Promenade, im Bereich Hafenmeisterei am Eingang des Ölhafens, soll Anfang Oktober begonnen werden. Für Februar 2017 ist die Inbetriebnahme geplant. Noch im August erwarten die Stadtwerke die Genehmigung für den Bau einer Nachtanlegestelle für das Ausflugsschiff „Pfälzerland“, das wegen des Steiger-Neubaus der Stadt seinen bisherigen Liegeplatz verlassen muss und auf die Landzunge am Werfthafen umzieht. Daum: „Eine Umsetzung soll dann zeitnah erfolgen.“ |pse

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