Speyer Der Spielplan raubt das Fünkchen Hoffnung

Placeholder-Image

Dudenhofen (dsch). Die dritte Mannschaft von BASF Ludwigshafen hat sich gestern für die Verbandsliga-Damen des TC Dudenhofen als eine zu hohe Hürde erwiesen. Die Mädels um TCD-Spielführerin Marion Heller unterlagen dem Favoriten aus der Chemiestadt zuhause 5:16.

„Wir hatten das Pech, dass die 30er- Regionalliga-Damen des Gegners heute spielfrei hatten und auf den Positionen eins und drei ganz starke Spielerinnen einsetzen konnten. Gegen diese starke Besetzung war kaum etwas auszurichten. Der Sieg geht deshalb absolut in Ordnung“, sagte Kapitänin Heller der RHEINPFALZ. Punkt eins Julia Weber klagte über zuviele vergebene Chancen: „Oft hatte ich Vorteil und Spielball, hab’s aber nicht zugekriegt.“ Ihre Widersacherin habe dagegen clever agiert und die Schläge platziert gesetzt. Das Ergebnis sei dem Verlauf nicht ganz gerecht geworden. Auf Position zwei fand Dudenhofens Katharina Hane gegen die 16-jährige Lisa Keller nicht zur gewohnten Leistung: „Ich habe in keiner Phase der Partie zu meinen Rhythmus gefunden. Natürlich war es auch schwierig, auf Dauer dem immensen Druck dieser starken Spielerin standzuhalten.“ Keller punktete immer wieder mit ihrer krachenden Vor- und der doppelhändigen Rückhand. Die Einheimische versuchte es mit Ballhalten, eingestreuten hohen Bällen, um den Druck etwas herauszunehmen – vergeblich. Was sich Hane auch einfallen ließ, die BASF-lerin antwortete. Nach 6:1 nutzte Keller mit einem starken Aufschlag ihren ersten Matchball zum Sieg. „Nach einer anstrengenden Turnierwoche bin ich mit meinem heutigen Auftritt nicht unzufrieden. Ich habe gute Angriffsbälle gespielt und geduldig auf meine Chancen gewartet“, meinte die Siegerin. Eine Glanzleistung im Dress des TCD bot wieder einmal Sophie Maier. Gegen Maike Seifert, Spielführerin der Gäste, zog die 17-Jährige alle Register ihres Könnens. Betont unaufgeregt, aber äußerst wirkungsvoll, setzte sie ihre Kontrahentin unter Druck und zwang sie zu Fehlern. Mit krachender Vorhand verwandelte Maier kompromisslos zu kurz geratene Bälle ihrer Gegnerin. Nach einem frühen Break holte sie sich Durchgang eins mit 6:2. Bei 3:1-Führung im zweiten Satz brachte ein etwa viertelstündiges Aufschlagspiel, das die Einheimische zum 4:1 für sich entschied, die Vorentscheidung. Ihr Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr. Zufrieden äußerte sich Maier zu ihrer Vorstellung: „Gegen eine starke Gegnerin habe ich sehr gut gespielt. Alles hat gepasst.“ Die Ludwigshafenerin erkannte die Überlegenheit an: „Sophie hat mich mit ihren schnellen, druckvollen und platzierten Bällen immer wieder in Bedrängnis gebracht. Wenn ich zu kurz wurde, hat sie mir keine Chance gelassen.“ SO SPIELTEN SIE Julia Weber - Jennifer Muzik 3:6, 1:6, Katharina Hane - Lisa Keller 1:6, 2:6, Selina Stahler - Nina Stepp 1:6, 2:6, Sophie Maier - Maike Seifert 6:2, 6:1, Marion Heller - Christina Chrissostomou 4:6, 3:6, Sandra Nuber - Sarah Herber 0:6, 3:6, Selina Stahler/Christina Lemm - Muzik/Stepp 3:6, 0:6, Hane/Maier - Keller/Chrissostomou 1:6, 2:6, Weber/Heller - Seifert/Herber 6:0, 7:5

x