Speyer Der Spaß steht im Vordergrund

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Dudenhofen. Zum Rundenauftakt kommt es heute, 13.30 Uhr, auf der Anlage in der Schillerstraße zum B-Klasse-Derby der Herren 40 zwischen Gastgeber TC Dudenhofen und TC Weiß-Rot Speyer II.

Beim letzten Zusammentreffen beider Teams im Jahr 2013 siegten die Spargeldörfler 16:5. Als A-Klasse-Absteiger streben sie den direkten Wiederaufstieg an. Speyer dagegen hat einzig den Klassenerhalt als Saisonziel. Mit einer durchschnittlichen Leistungsklasse (LK) von 15,0 gegenüber 20,5 ist Dudenhofen eindeutig favorisiert. Spielführer Andreas Flory weiß dies, hebt aber warnend den Zeigefinger: „Wir haben Erfahrung genug, um zu wissen, dass LKs allein keine Spiele gewinnen und trügerisch sein können. Ich rechne mit einem ausgeglichenen Match. Tagesform und insbesondere die Form zu Saisonbeginn dürften den Ausschlag geben“. Personell und leistungsmäßig hat sich an bei den Gastgebern wenig geändert. Für den pausierenden Matthias Scheller stehen nun zwei Neue im Kader: Heiko Trauth und Christian Laubscher. Die Ausgeglichenheit, so der Kapitän, sei die besondere Stärke seiner Truppe. Jeder könne jeden schlagen. Schwächen: „Haben wir natürlich keine und verraten tun wir sie erst recht nicht“, erklärt Flory grinsend. Alle seien froh, dass es nun losgehe. Gespannt ist er auf die ersten Ergebnisse, um die eigene Leistungsstärke einordnen zu können. Im Vordergrund stehe der Spaß innerhalb seiner Gemeinschaft und mit den Speyerer Spielern. Alle sollen nach seiner Vorstellung einen angenehmen Samstagnachmittag verbringen. „Selbstverständlich haben wir den sportlichen Ehrgeiz, jedes Spiel zu gewinnen, allerdings nicht um jeden Preis“, fasst Flory seine Erwartungen abschließend zusammen. Nach zwei knappen Niederlagen belegten die Speyerer Cracks in der Vorsaison den vierten Rang. „Den Klassenerhalt wollen wir mit Siegen in der Anfangsphase möglichst bald erreichen“, hofft WR-Kapitän Thomas Kemmer, der sämtliche Kader-Mitglieder durch das regelmäßige gemeinsame Training verbessert sieht. Vier Spieler würden nun allerdings bei den Herren 40 I und 50 I in der Verbandliga aufschlagen. Dies bedeute eine Schwächung der Mannschaft. Ein weiterer Nachteil sei der Ausfall von Neuzugang Axel Rhein. Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit sieht der Spielführer als besondere Stärke. Es fehle allerdings etwas die Wettkampfpraxis, da die Akteure kaum an Turnieren teilnähmen. An Erfahrung mangele es der Truppe dagegen nicht: „In der diesjährigen Besetzung spielten wir schon vor neun Jahren bei den Herren 30 in der C-Klasse zusammen und stiegen in den Jahren darauf bis in die A-Klasse auf“, berichtet der 45-Jährige, der dem gastgebenden TC Dudenhofen als A-Klasse-Absteiger die Favoritenrolle zuschiebt. In seiner Mannschaft herrsche eine positive Stimmung. Zur Vorbereitung auf die Meisterschaftsrunde habe an zwei Wochenenden ein zusätzliches Blocktraining stattgefunden, um insbesondere für die Doppelbegegnungen gewappnet zu sein. „Der Ball ist rund und anspornend die Niederlage“, meinte der Speyerer, „vielleicht schaffen wir eine Überraschung.“ Und unabhängig davon, wie es letztlich auch ausgehen sollte, „das Helle nach dem Match schmeckt bestimmt lecker“. (dsch) SO SPIELEN SIE —TC Dudenhofen: 1: Andreas Flory; 2: Stefan Laubenstein, 3: Stefan Hildebrand; 4: Heiko Trauth, 5: Christian Herr; 6: Wolfgang Roth —TC Weiß-Rot Speyer 1: Christoph Fath; 2: Rainer Hohlweg; 3: Thomas Kemmer; 4: Jürgen Herzog; 5: Holger Lawonn; 6: Christoph Wienen

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