Speyer Der Abschied fällt schwer

Hatten eine gute Zeit zusammen: die Kinder aus Weißrussland und ihre deutschen Betreuer.
Hatten eine gute Zeit zusammen: die Kinder aus Weißrussland und ihre deutschen Betreuer.

Daumen rauf für Römerberg: International haben 32 Kinder aus dem weißrussischen Luninec am Montagabend im katholischen Pfarrheim in Berghausen Organisatoren, Gasteltern und Politikern für drei Ferienwochen gedankt. Zum 27. Mal hat der Römerberger Tschernobyl-Kreis um Paul Neumann Kinder zur Erholung in die Pfalz eingeladen.

Dreimal „Dankeschön“ auf Deutsch, ein paar Lieder aus ihrer Heimat und viel Vertrauen schenkten die Ferienkinder denen, die ihren Aufenthalt möglich gemacht haben. Für die Hälfte von ihnen wurden bis zur Ankunft vor drei Wochen noch keine Gastfamilien gefunden. Der Bericht über den Nachteil für 15 Kinder in der RHEINPFALZ habe das Problem gelöst, berichtete Neumann von spontanen Angeboten aus Römerberg und Umgebung. Verbandsbürgermeister Manfred Scharfenberger (CDU) überreichte dem Initiator der Aktion für Kinder aus der Region um das seit dem Reaktorunfall 1986 verstrahlte Tschernobyl einen Umschlag. „Das ist die finanzielle Grundlage für den 28. Ferienaufenthalt für Kinder aus Luninec“, betonte er. Für jedes Kind hatte er außerdem gefüllte Schulmäppchen dabei. Die Geschenke nehmen sie heute mit nach Hause. „Ich freue mich, meine Familie wiederzusehen“, sagt Sascha. Dennoch fällt der Zehnjährigen der Abschied von ihren Römerberger Ersatzeltern und Freunden schwer.

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