Speyer Denkmale für Kriegstote hergerichtet

Placeholder-Image

Die Römerberger Denkmale für die Vermissten und Verstorbenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges sind in den vergangenen Tagen gereinigt und restauriert worden. Die Arbeiten kosten nach Angaben der Gemeinde insgesamt 3000 Euro. Unser Foto zeigt Steinmetz- und Steinbildhauermeister Tobias Uhrig am Denkmal in Berghausen. Der Soldat aus Leistadter Sandstein hatte am Helm und an der linken Brust Risse, Uhrig hat sie mit einem speziellen Harz verpresst und mit Restauriermörtel überarbeitet. Zudem wurde der Sockel neu verfugt – gleiches ist auch in Heiligenstein geschehen. Die Soldatenfigur in Berghausen wurde nach Angaben der Generaldirektion Kulturelles Erbe 1936 geschaffen, das Denkmal in Heiligenstein (ebenfalls Sandstein-Soldat) 1937. Das Mechtersheimer Ehrenmal ist später geschaffen worden. Es ist aus Muschelkalk. „Der ist ein bisschen witterungsbeständiger. Dadurch sind weniger Schäden dran“, sagt der 29-Jährige. Der Betrieb mit Sitz in Heiligenstein und Büro in Speyer sei auf Sandstein spezialisiert, erzählt er. Beim Sandstein müsse man mit der Reinigung und Sanierung vorsichtig sein. Es gehe darum, die alte Oberflächenstruktur zu erhalten. Uhrig schätzt, dass die Arbeiten in Berghausen in dieser Woche abgeschlossen werden können. Dort werden noch Blumenkasten-Halterungen aus Edelstahl montiert. Die Denkmale in Heiligenstein und Berghausen werden je um einen Namen ergänzt. (snr)

x