Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Das neue Lokal von Philipp Rumpf heißt „Sux“

Letzte Absprachen: Philipp Rumpf und Restaurantleiterin Magdalena Fahlbusch im „Sux“.
Letzte Absprachen: Philipp Rumpf und Restaurantleiterin Magdalena Fahlbusch im »Sux«.

„Sux – Restobar“ heißt eine neue Adresse für Ausgeh-Fans in der Stadt. Gastronom Philipp Rumpf nennt so sein neues Domizil in der Korngasse. Er hat das ehemalige „Klosterstübchen“ seit Februar umgebaut, um sein neues Konzept darin umzusetzen. Jetzt steht die Eröffnung an.

Der Name „Sux“ ist eine Hommage an den Vater von Philipp Rumpf, Eberhard, genannt „Sux“. Der beliebte Wirt, ein Speyerer Original, war 1996 im Alter von erst 57 Jahren unerwartet gestorben. Er hat seinem Sohn das Gastwirt-Leben „beschert“, wie der 52-Jährige heute in tiefer Verehrung für seinen Vater sagt – und ihm mit seinem neuen „Laden“ gerne ein Denkmal setzen will.

„Das Sux ist Restaurant und Bar in einem, eben eine Restobar“, sagt der Gastgeber: optisch wie inhaltlich. „Alles kann, nichts muss“, könnte der Ansatz auch umschrieben werden. Der Gastraum in der Korngasse ist einerseits klar zweigeteilt. Beim Betreten durch den an neue Stelle verlegten Eingang steht der Gast im Barbereich vor dem imposanten Tresen. Links davon öffnet sich das eigentliche Restaurant. Zwei Fenster lassen den Blick in die neu gebaute Küche zu. Dort wirken die Köche Manuel Lozano und Cristi Enache. Der erfahrene Küchenchef Lozano, zuletzt nach eigenen Angaben im Event-Catering-Bereich aktiv, serviert „moderne, regionale Küche, mediterran angehaucht und immer saisonal bestimmt je nach Marktangebot“. Permanenter Wechsel ist Prinzip im „Sux“: auf der Karte, beim Weinangebot, in dem Pfalz und Deutschland dominieren, aber auch beim Aufenthalt in Restaurant, Bar und Hof. Der spielt eine wichtige Rolle, nicht nur dank der Heizpilze im Corona-Winter. Je gut 50 Plätze bietet die Restobar drinnen wie draußen – in normalen Zeiten.

Wichtige Tafeln

„Kleinigkeiten im Stehen gehen am Tisch genauso, wie Sie das Menü auch im Stehtisch ordern und genießen können“, will Rumpf einen fließenden Übergang und Kombinationsmöglichkeiten ohne feste Grenzen. Nach seinen Vorstellungen soll das „Sux“ ein lebendiger Treffpunkt für Gäste werden, Nachrichtenbörse in der Stadt, zum Verweilen ebenso geeignet wie zum Drink. Mit schicken Bistromöbeln – die Stühle tragen den Namenszug „Sux“ in der Lehne – massiv, aber eleganten Holztischen und klar designten Hockern und Stehtischen in Kombi mit den dunklen alten, schön aufgearbeiteten Holzbalken des historischen Hauses sowie bunten Möbeln für draußen bieten sich alle Möglichkeiten dazu.

Ganz wichtig wird der Blick auf die naturbelassenen Sandsteinwände: Da ist der Name „Sux“ über dem Tresen ins rechte Licht gesetzt, da zeigen Spitzer-Bilder Szenen aus Paris und Speyer, und da sind vor allem drei große Tafeln nicht zu übersehen: Darauf stehen die Angebote des Tages. „Was wir zu bieten haben, immer aktuell, und was gerade aus ist, wird dann durchgestrichen“, kündigen Rumpf und Lozano an. „Täglich überraschend“, verspricht der Inhaber, der im „Sux“ zusammen mit Restaurantleiterin Magdalena Fahlbusch für die Gäste da sein will. Am Samstag, 3. Oktober, 11 Uhr, geht es los.

„Das ist ein neuer Lebensabschnitt für mich. Ich bin schon ein bisschen nervös“, gibt Rumpf zu, während gerade noch letzte Möbel gestellt, ein Regalbrett noch getauscht wird. Stetiger Wechsel jetzt schon. „Aber das läuft alles“, ist er überzeugt.

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag: ab 17 Uhr
  • Samstag: ab 11 Uhr
  • Sonntag: Ruhetag
  • Reservierung: Telefon 06232 9005719
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