Speyer
Darts: Turnier in Berghausen
London hat seinen „Ally Pally“, die Region das Vereinsheim des FV Berghausen. Im Alexandra Palace steigt dieser Tage die Darts-Weltmeisterschaft, in Berghausen am vergangenen Samstag das E-Dart-Turnier der Heißen Pfeile.
80 Teilnehmer fanden den Weg ins Vereinsheim des Fußballclubs. Nachmittags startete der Wettkampf der Amateure mit 40 Pfeilewerfern. Hier ging es im sogenannten 301 Master Out. Das heißt nichts anderes, als dass die Gegenspieler von 301 starten und jeweils mit ihren Pfeilwürfen auf Null kommen müssen.
Schaffen sie das einmal, haben sie einen Durchgang, auch Leg genannt, gewonnen. Wer zwei Durchgänge holt, gewinnt das Match. Er muss aber genau bei Null landen, darf also nicht überwerfen, sonst werden die Punkte auf den letzten Stand vor dem Wurf zurückgesetzt.
Beendet werden durfte ein Leg bei den Amateuren sowohl mit Treffern in den inneren, den Triple-Ring, als auch in den äußeren sogenannten Double-Ring. Bei den Erfahreneren im offenen Turnier dagegen galt die Regel wie im „Ally Pally“ – Double Out. Nur Treffer in den Double-Ring beendeten hier einen Durchgang. Außerdem wurde von 501 abwärts gezählt.
Für alle
Anmelden konnte sich jeder, der wollte. Sechs Spiele liefen gleichzeitig. Ein Match dauerte nicht sehr lange. Es ging Schlag auf Schlag. Kaum war eines vorbei, schon traten die nächsten beiden ausgerufenen Kontrahenten an die Scheibe.
Pfeil um Pfeil flog. Die Triple 20 war natürlich das begehrteste Ziel. Einige trafen sie auch. Andere warfen ein ums andere Mal daneben und ärgerten sich entsprechend. Auch das Bulls-Eye, die 50 Punkte in der Mitte der Zielscheibe, war vor dem ein oder anderen Wurfgeschoss nicht sicher.
Nicht wenig Pfeile hielt es gar nicht erst in der Scheibe. Sie landeten auf dem Boden. Wer ein Spiel verlor, war nicht automatisch ausgeschieden, sondern durfte noch mal gegen Verlierer aus anderen Matches antreten und konnte so immer noch ins Finale kommen.
Fußballtorwart startet
FV Dudenhofens früherer Fußballtorwart Marcel Johann beispielsweise gewann zweimal, verlor dann und schied beim vierten Match endgültig aus. Schlecht geschlagen hat er sich nicht.
„Wir sind zufrieden mit der Resonanz und dem Zulauf“, berichtet Andreas Zimpelmann, Vorsitzender des FV Berghausen der RHEINPFALZ. Das gesamte Startgeld von zehn Euro pro Person ging an die Spieler. Der Sieger erhielt 50 Prozent, die Plätze zwei und drei 30, beziehungsweise 20 Prozent des Jackpots.