Speyer Dankeschön aus Berlin und Minsk

Die weißrussische Botschaft in Berlin hat sich in mit einem Brief bei Paul Neumann aus Römerberg bedankt. Neumann ist Mitglied des Sprecherrates der Tschernobyl-Initiative von Rheinland-Pfalz und er ist Motor des Tschernobyl-Kreis der Pfarrgemeinde St. Pankratius in Berghausen. Der Kreis lädt jedes Jahr Kinder aus Weißrussland zu einem Erholungsaufenthalt in die Pfalz ein.
Sergei Malinovsky, Leiter der Botschaft der Republik Weißrussland in Berlin, bedankt sich in dem Schreiben bei Paul Neumann für dessen Einsatz: „Auf diesem Wege übersenden wir Ihnen gerne die Ehrenurkunde, die Ihnen zum 30. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe vom Ministerium für außerordentliche Situationen der Republik Belarus für einen besonderen Beitrag zum Wiederaufbau und zur nachhaltigen Entwicklung der durch die Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Gebiete der Republik Belarus verliehen worden ist.“ Weiter heißt es in dem Schreiben an Neumann, dass sich die Botschaft „selbstverständlich dieser hohen Einschätzung ihres langjährigen Engagements im Rahmen des Sprecherrates der Tschernobyl-Initiative von Rheinland-Pfalz anschließe“. Botschafts-Leiter Malinovsky bedankt sich bei Neumann und den Mitstreitern für deren Hilfsbereitschaft, Anteilnahme und tatkräftige Solidarität und wünscht Gesundheit und Energie und „viel Erfolg in Ihrer wichtigen Tätigkeit“. Das ist nicht der einzige Brief, den Paul Neumann in den vergangenen Wochen erhalten hat, auch die Vereinigung „Freude den Kindern“ aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk, die die Kinder für die Erholungsaufenthalte in der Pfalz auswählt, hat sich bedankt, dass die 32 Kinder im Sommer so gut aufgenommen worden sind. Im Brief an die Römerberger Helfer heißt es: „Der Erholungsaufenthalt ist ein sehr kostbares Geschenk für die Kinder aus dem Katastrophengebiet, weil sich die Eltern der Kinder leider in der Regeln keinen Urlaub leisten können.“ Die Vorsitzende der weißrussischen Stiftung, Olga Daschkewitsch, schreibt weiter: „Die Strahlung ist grausam und tückisch, unsichtbar und unverständig für die Menschen. Damals, heute – und auch noch nach weiteren 20, 40 oder 60 Jahren – wird die freigesetzte Radioaktivität aus Tschernobyl die Menschen langsam, leise, unaufhörlich schädigen. Mit den Folgen der radioaktiven Katastrophe müssen die Menschen in Weißrussland über Generationen leben.“ |oh