Handball RHEINPFALZ Plus Artikel C-Jugend der HSG Dudenhofen/Schifferstadt ist Pfalzliga-Meister

Pfalzliga-Meister: die erfolgreiche C-Jugend der HSG.
Pfalzliga-Meister: die erfolgreiche C-Jugend der HSG.

Mit dem angepeilten Oberliga-Aufstieg hat es auf Anhieb zwar nicht geklappt, dafür marschierten die Unter-14-Jährigen Jungs der Handballspielgemeinschaft (HSG) Dudenhofen/Schifferstadt ungeschlagen mit elf Siegen und einem Unentschieden souverän durch die Pfalzliga vor dem härtesten Konkurrenten.

HSG-Jugendleiter Denis Hartinger, früher bei VTV Mundenheim selbst am Ball, bescheinigt der jungen Mannschaft ein enormes Durchhaltevermögen trotz widriger Umstände wegen zwischenzeitlicher Corona-Erkrankungen und Hallenproblemen: „Es war insgesamt gesehen keine einfache Situation. Wie die sehr kompromissbereiten, lernwilligen und kampfstarken Jungs dies gemeistert haben, verdient einfach nur riesige Anerkennung.“ Auch für den scheidenden Trainer Jonas Suchalla, der den Verein in Richtung Handball-Leistungszentrum Friesenheim/Hochdorf verlässt, und Simon Richter findet Hartinger lobende Worte: „Ihre Zusammenarbeit mit der Jugendleitung hat bestens funktioniert, beide schufen eine ausgezeichnete Atmosphäre und entwickelten das Team weiter.“

Nils Amreich, Phil Becker, Jannes Dann, Philipp Jahn, David Kaltschmitt, Maximilian Kessenich, Lukas Kitzmann, Nico Klein (TW), Adrian Koch, Lasse Kuhn, Luis Kündgen, Phil Magin, Claas Riesop, Noah Vögele (TW) und Luis Weißenmayer gehörten dem erfolgreichen Team an.

Qualität für Oberliga

Vor der abgelaufenen Spielrunde sei in einer Qualifikationsrunde mit TV Offenbach, TuS Dansenberg, SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam die Oberliga angepeilt worden. Zwei Siege und zwei Niederlagen bedeuteten am Ende nur Rang drei bei zwei Aufsteigern. „Nachdem wir den Aufstieg verpasst hatten, wollten wir in der Pfalzliga ganz oben landen, was ja, wie man nun sieht, eine realistische Zielsetzung gewesen ist und letztlich auch prima geklappt hat“, stellt Hartinger fest. Verbesserungspotenzial gebe es immer, erklärt der 23-Jährige. Hinsichtlich Schnelligkeit und Abwehrverhalten sehe er noch Luft nach oben.

Elf der sechzehn Jungs seien nun aus Altersgründen in die B-Jugend aufgerückt. Mit D-Jugend-Akteuren und Neuzugängen werde das Team die Oberliga erneut in Angriff nehmen. Zum automatischen Aufstieg berechtige der Pfalzmeistertitel allerdings nicht. In einer Qualifikationsrunde mit TuS Heiligenstein, TV Offenbach, HSG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam, HLZ Friesenheim/Hochdorf, TV 03 Wörth und TuS Dansenberg gelte es, einen der ersten beiden Plätze zu erreichen und damit den direkten Aufstieg. Die Dritt- und Viertplatzierten ermittelten gegen Vertreter aus Rheinhessen und dem Saarland den dritten Oberliga-Aufsteiger. „Diese Qualifikationsrunde ist bei dem ausgeglichenen Feld völlig offen – alles ist möglich“, lautet die Prognose des Jugendleiters. Er traut dem HSG-Team unter Leitung des neuen Trainers Oliver Fliehmann den Aufstieg durchaus zu. „Die Qualität dazu haben wir auf jeden Fall“, ergänzt er.

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