Hockey BW Speyer steht vor letztem Saisonspiel als Vizemeister fest

Der HC Speyer kann am Wochenende ganz entspannt in Idar-Oberstein antreten.
Der HC Speyer kann am Wochenende ganz entspannt in Idar-Oberstein antreten.

Die Hockey-Herren des HC Blau-Weiß Speyer, Tabellenzweiter der Ersten Verbandsliga Rheinland-Pfalz Saar, haben am Mittwochabend das Traditionsderby bei der zweiten Garnitur des TFC Ludwigshafen mit 3:6 (2:2) verloren. Speyer steht als Vizemeister fest, kann also ganz entspannt bei Verfolger SC Idar-Oberstein antreten (Samstag, 15 Uhr).

„Die mit zwei Akteuren aus der Ersten Mannschaft verstärkten Gastgeber kämpften wie die Löwen und machten ihrem Namen damit alle Ehre. Schließlich galt es für sie, nicht nur das Derby zu gewinnen, sondern auch den Klassenverbleib endgültig in trockene Tücher zu bringen“ berichtet Speyers Betreuer André Schehl.

Bis zum Ende des dritten Viertels habe Speyer bei einem Spielstand von 2:2 ordentlich mitgehalten. Nach dem ersten Viertel lag der HC gar 2:1 vorne. In der Schlussviertelstunde habe Speyer konditionell abgebaut, was die Einheimischen binnen weniger Minuten zur klaren 6:2-Führung nutzten. Den Gästen fehlte letztlich die Kraft, das Blatt noch zu wenden. „Ludwigshafen kämpfte aufopferungsvoll und wollte den Sieg einfach mehr als wir“ lautete das Fazit des HC-Betreuers Schehl.

Für Gastgeber geht es um Platz drei im Fernduell

Eine weitere knifflige Auswärtsaufgabe erwartet die Speyerer Hockeyer am Samstag beim SC Idar-Oberstein. Das Hinspiel entschied das Team nach einer umkämpften Partie durch Tore von Oliver Queisser (3), Denis Paul und Ventulett mit 5:3 für sich. Der Tabellendritte wird aber in eigener Halle alles daran setzen, sich für die Hinspiel-Niederlage zu revanchieren. Denn: Es geht nicht nur um einen Prestige-Erfolg, sondern auch darum, die dritte Position vor dem TFC Ludwigshafen II zu verteidigen.

Das wird für Idar-Oberstein aber kein Spaziergang. Schehl sieht bei seinem Team zwar spielerische Vorteile, rechnet aber mit viel Widerstand: „Wir müssen von der ersten Minute an konzentriert zu Werke gehen, unsere technische Überlegenheit mit Geduld umsetzen, um die Punkte mitzunehmen. Es gilt, die Runde mit einem Sieg versöhnlich abzuschließen.“

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