Speyer Bundeswehr warnt Besucher der Speyerer Düne

Warnschilder nicht immer beachtet: Die Bundeswehr will die Bevölkerung aufklären.
Warnschilder nicht immer beachtet: Die Bundeswehr will die Bevölkerung aufklären. Archivfoto: Lenz

Im Herbst 2019 hatte die Bundeswehr schon einmal vor gewissen Nutzungen ihres Standortübungsplatzes in den Sanddünen zwischen Speyer und Dudenhofen gewarnt. Jetzt sieht sie erneut Anlass dafür. „Ausschließlich das Betreten der befestigten Wege wird außerhalb der Übungszeiten zum Zwecke der stillen Erholung geduldet“, so die Ermahnung des Standortältesten Germersheim. „Das muss der Bevölkerung wieder ins Bewusstsein kommen. Der Platz ist wieder in der vollmilitärischen Nutzung“, so Oberstabsfeldwebel Achim Krings.

In einer Phase zwischen 2016 und 2018, als der Platz nach Auflösung der Speyerer Kompanie nicht genutzt worden sei, seien die Sitten teilweise eingerissen. Krings spricht von „Fehlinterpretationen“ der Regeln, erinnert an Rauch- und Fahrverbot sowie Hundeanlein-Gebot. Wenn Übungen stattfinden – wie gerade am Dienstag wieder zu Ausbildungszwecken – sei die rote Flagge gehisst. Dann dürfe der Platz nicht unbefugt betreten werden. Die Anzahl der Nutzungstage sei von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Es gebe dazu auch keine langfristige Planung, weil verschiedene Einheiten Zugriff hätten.

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