Speyer Bundeswehr: Dreiwöchige Großübung geplant

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Eine Großübung zur infanteristischen Grundausbildung hat die Bundeswehr für 9. bis 27. Oktober im Wald zwischen Speyer und Neustadt angemeldet. Rund 80 Rekruten und 80 weitere Soldaten würden ausgebildet, berichtet Hauptmann Robert Wiestler von der ausrichtenden Sechsten Kompanie des Zweibrücker Fallschirmjägerregiments 26 auf Anfrage.

Vom Truppenübungsplatz in den Sanddünen aus gebe es zahlreiche Ausbildungsstationen, die sich auch auf die Wald-Bereiche bei Dudenhofen, Haßloch und Neustadt erstreckten, so Wiestler. Waldspaziergänge seien gefahrlos möglich, könnten aber mit Einschränkungen verbunden sein, sagt er auf Anfrage. Die zusammen mit Ausbildern 200 Soldaten sowie 30 Fahrzeuge bewegten sich nicht nur auf dem Truppenübungsplatz, sondern nutzten – zum Teil in der Nacht – auch das weitere Wegenetz. Die Fahrzeuge seien überwiegend Militärjeeps, nur seltener große Lastwagen. Geschossen werde mit Platzpatronen, von denen nach dem Großmanöver die Hülsen eingesammelt würden. Die Soldaten seien angewiesen, Rücksicht auf Passanten zu nehmen, so Wiestler. Diese würden gebeten, sich im Zweifelsfall hörbar zu machen. Die Fallschirmjäger absolvierten ihre Ausbildungsstationen sonst in Zweibrücken und Lebach, kämen jetzt erstmals dafür nach Speyer, so Wiestler. Eine Wiederholung sei denkbar. Für Übernachtungen werde teilweise das Bundeswehrgelände im Reffenthal genutzt.

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