Judo Bundesliga: JSV Speyer kämpft um Finale
Und wie bereits im vergangenen Jahr kommen die schwersten Brocken schon im ersten Teil der Saison, so etwa gleich zu Beginn, wenn der Rekordmeister TSV Abensberg im Speyerer Judomaxx gastiert (Samstag, 17 Uhr). 2024 endete die gleiche Paarung am ersten Kampftag 7:7. Die Bayern schafften es in die Finalrunde und belegten Platz zwei.
Görgen-Sprau sicher
„Ich gehe davon aus, dass Abensberg nach zwei Jahren ohne Titel sich diese Saison unbedingt die Meisterschaft zurückholen will“, so JSV-Teamchef Michael Görgen-Sprau. „Wie schon im letzten Jahr haben die zusammen mit Backnang den stärksten Kader, und dieses Jahr sind die Top-Kämpfer wahrscheinlich häufiger verfügbar als im letzten, in dem ja die Olympischen Spiele stattfanden. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt.“
Auch wenn es noch schwieriger werden dürfte als im vergangenen Jahr, wollen die Speyerer alles daran setzen, um etwas Zählbares da zu behalten. Dabei helfen soll unter anderem Neuzugang Fabian Hässner, ein erfahrener Bundesligakämpfer in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Er trat früher für den KSV Esslingen an und zuletzt in der 2. Bundesliga für seinen Heimatverein VfL Sindelfingen.
Starker Hässner
Der Wunsch, wieder in der 1. Liga zu kämpfen, führte ihn nach Speyer. „Wir hatten letzte Saison praktisch keine deutschen Kämpfer in dieser Gewichtsklasse, weil Max Düsterdiek und Samuel Mendel verletzt waren und Felix Bächle in die Klasse bis 66 Kilogramm gewechselt ist. Deshalb haben wir meistens ausländische Kämpfer bis 60 stellen müssen. Fabian ist also nicht nur einer der stärksten Kämpfer in dieser Gewichtsklasse, der sicherlich viele Punkte holen wird, sondern er gibt uns auch mehr Flexibilität in der Aufstellung“, erklärt Michael Görgen-Sprau.
Mit Marius Kölblinger in der Klasse bis 90 Kilogramm steht eine weitere Verpflichtung zur Verfügung, während für die anderen beiden Neuen im Team, Eduard Bullinger und Pascal Bruckmann, die sich gerade von Verletzungen erholen, dieser erste Kampf noch ein bisschen zu früh kommt. Ebenfalls fällt Lukas Klemm in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm aus.
Drei der Speyerer Georgier stehen voraussichtlich zur Verfügung, und Michael Görgen-Sprau ist zuversichtlich, eine schlagkräftige Truppe aufzubieten, die dem Favoriten wie schon im letzten Jahr einen engen Fight liefert.